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Zürcher Gemeinschaftszentren: Den Sozialraum Zürich gestalten

Die Stadt Zürich ist, wie andere urbane Räume auch, im ständigen Wandel: Neue Trends verlangen ebenso nach Anpassungen wie die veränderte Zusammensetzung der Bevölkerung. Wie die Zücher Gemeinschaftszentren auf diese Veränderungen und Herausforderungen reagieren und der Bevölkerung in den Stadtzürcher Quartieren vielfältige Möglichkeiten zur Begegnung und zur Beteiligung bieten, zeigt der dieser Tage erschienene Jahresbericht 2014. Ein Schwerpunkt in der Berichterstattung liegt dabei bei den von den Gemeinschaftszentren neu lancierten Kinderkultur-Projekten.

Die Zürcher Gemeinschaftszentren (ZGZ) investieren im Auftrag der Stadt Zürich seit mehr als 60 Jahren in Kultur und Bildung und schaffen Freiräume für Austausch und Begegnung in den Stadtzürcher Quartieren. Die Gemeinschaftszentren tun dies in enger Zusammenarbeit mit der Bevölkerung der jeweiligen Quartiere, nehmen neue Trends und Entwicklungen auf und versuchen mit der Gestaltung von Begegnungsorten und der Schaffung von Freiräumen einen Beitrag zu einem guten Zusammenleben in einer wandelnden Stadt zu leisten. Dass diese Leistung von den Stadtzürcherinnen und Stadtzürcher geschätzt wird, zeigt die Tatsache, dass die 17 Zürcher Gemeinschaftszentren vergangenes Jahr 1,15 Mio. Besuche zu verzeichnen hatte. Der minime Rückgang gegenüber dem Vorjahr (1,17 Mio.) ist dabei vor allem auf eine teilweise eingeschränkte Nutzung von Ateliers und Räumlichkeiten aufgrund von Bauarbeiten in einzelnen Gemeinschaftszentren zurückzuführen.

Solche Investitionen in die Räumlichkeiten der Zürcher Gemeinschaftszentren sind dabei aber eine Notwendigkeit, denn das Schaffen von Freiräumen hat ganz praktisch auch mit dem zur Verfügung stellen von Räumlichkeiten zu tun: Vom Sitzungszimmer für Vereinsvorstände über Säle für Familienfeste bis hin zu Fotolabors, Theaterbühnen und Übungsräumen für Rock-Bands und Handörgeli-Gruppen bieten die 17 Zürcher Gemeinschaftsräume verschiedenste Arten von Räumlichkeiten zur Miete an. Auch 2014 wurde dieses Vermietungsangebot stark nachgefragt: 161'300 Pesonen nutzten die Zürcher Gemeinschaftszentren im Rahmen von solchen Raumvermietungen. 

Panorama zur Arbeit der Zürcher Gemeinschaftszentren 

Neben der eigentlichen Berichterstattung über die Geschäftstätigkeit und das positive finanzielle Ergebnis bietet der Jahresbericht 2014 wie in den Vorjahren erneut einen Einblick in die vielfältige Arbeit der Zürcher Gemeinschaftszentren. Einen Schwerpunkt bilden diesmal die Kinderkultur-Projekte der Zürcher Gemeinschaftszentren. Diese Projekte, die dank dem Kinderkultur-Kredit der Stadt Zürich finanziert werden können, richten sich dabei vor allem an Kinder aus bildungsfernen und/oder sozial benachteiligten Familien. Sie werden durch die drei Projekte «Kulturgötti/gotte», «Gastatelier» und «Theaterexpert/in» ans Thema Kultur herangeführt und erhalten so die Chance, ganz im Sinne des Kulturleitbildes der Stadt Zürich, «dank Kunst und Kultur die Sinne zu schärfen.» Darüberhinaus haben die ZGZ in Zusammenarbeit mit Partnern wie der Zürcher Hoschschule der Künste (ZHdK) oder dem Tonhalle-Orchester weitere Projekte entwickelt, welche ebenfalls unter dem Label «Kinderkultur» angeboten werden.

Neben den Kinderkultur-Projekten gewährt der Jahresbericht 2014 Einblick in die tägliche Arbeit der Zürcher Gemeinschaftszentren, etwa über ein von der Quartierbevölkerung getragenes winterliches Sonntags-Café im GZ Witikon, ausgezeichneten Krimis mit Zürcher Lokalkolorit im GZ Wipkingen, einem Secondhand-Umstandsmode-Startup im GZ Heuried, einem grossen Ungarn-Fest im GZ Hirzenbach sowie die Neugestaltung der Aussenanlage des GZ Buchegg. 

Der Jahresbericht 2014 steht auf der Homepage der Zürcher Gemeinschaftszentren unter «Stiftung» zum Download bereit.

Publiziert am: 12.05.2015

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