Aktuelles

Zürcher Gemeinschaftszentren: Für alle in Zürich

Die Stiftung Zürcher Gemeinschaftszentren bietet in den von ihr betriebenen 18 Zentren vielfältige Möglichkeiten zur Begegnung und zur Beteiligung. Und die Zürcherinnen und Zürcher nutzten das Angebot ausgiebig: Wie dem Jahresbericht 2012 zu entnehmen ist, verzeichneten die Zürcher Gemeinschaftszentren vergangenes Jahr über 1,21 Millionen Besuche. Dank der im Dezember 2012 vom Gemeinderat gutgeheissenen Neupositionierung der Soziokultur können die Gemeinschaftszentren zudem ihr Angebot in den kommenden Jahren gezielt weiterentwickeln.

Die Lebensgewohnheiten der Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Zürich verändern sich kontinuierlich. Und damit auch die Form ihres Engagements: Statt das langfristige, mittragende Engagement, wie es für Vereine typisch ist, engagieren sich die Zürcherinnen und Zürcher heute vielfach ad hoc, kurzfristig und themenbezogen. Die Zürcher Gemeinschaftszentren stellen hierfür wichtige Anlaufstationen dar, ist es doch ihr Auftrag, mit ihrer Arbeit und ihrer Infrastruktur die unterschiedlichen Menschen und Interessen zusammenzubringen und miteinander zu verbinden. Die Gemeinschaftszentren konnten im Jahr 2012 1,21 Millionen Besuche verzeichnen. Einige der 18 Gemeinschaftszentren stossen damit an ihre Kapazitätsgrenzen. Insbesondere der grossen Nachfrage nach Räumen für selbstorganisiertes Tun konnten sie nicht immer genügend Rechnung tragen.

Neues Leitbild, zufriedene Mitarbeitende, neues GZ

Dank der im Dezember 2012 vom Gemeinderat gutgeheissenen Neupositionierung der Soziokultur können die Gemeinschaftszentren ihr gut genutztes Angebot in den kommenden Jahren gezielt weiterentwickeln. Diese Weiterentwicklung erfolgt dabei auch auf der Grundlage eines neuen Leitbildes, welches vergangenes Jahr erarbeitet wurde. Die Schaffung eines neuen Leitbildes war angezeigt, nachdem die Gemeinschaftszentren 2010 mit der Stiftung Zürcher Gemeinschaftszentren eine neue Trägerschaft erhalten hatten. «Für alle in Zürich», lautet der erste Satz des Leitbildes und bringt zum Ausdruck, dass in den Gemeinschaftszentren alle willkommen sind, die die Möglichkeit nutzen wollen, den eigenen Lebensraum, das eigene Quartier mitzugestalten.

Dass die Zürcher Gemeinschaftszentren seit 60 Jahren das Leben in den Quartieren mitprägen, ist auch den engagierten Mitarbeitenden der 18 Gemeinschaftszentren zu verdanken. Wie eine 2012 durchgeführte Mitarbeiterbefragung zeigt, sind die GZ-Mitarbeitenden in ihrer überwiegenden Mehrheit mit ihrer Arbeitssituation sehr zufrieden, 97 Prozent empfehlen die Zürcher Gemeinschaftszentren als Arbeitgeber weiter.

Erfolgreich konnten 2012 die Arbeiten für die Übernahme der beiden Quartiertreffs Höngg und Rütihof von der Stadt Zürich abgeschlossen werden: Per 1. Januar 2013 verfügen die Zürcher Gemeinschaftszentren mit dem neuen GZ Höngg/Rütihof somit über einen 18. Standort.

Gesellschaft und Zusammenhalt

Neben der eigentlichen Berichterstattung über die Geschäftstätigkeit und das positive finanzielle Ergebnis bietet der Jahresbericht 2012 wiederum einen Einblick in die vielfältige Arbeit der Zürcher Gemeinschaftszentren, die sich im weiteren Sinne allesamt auf die Schaffung und Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhaltes in den Quartieren beziehen. So wird die vom GZ Schindlergut initiierte erfolgreiche Zwischennutzung der Kronenwiese vorgestellt, welche die Brache in Unterstrass zu einem bunten Mikrokosmos der Stadt Zürich werden liess.

Weiter berichtet der Jahresbericht 2012 von einem Nachbarschaftsprojekt im GZ Seebach, von erfolgreichen Patengrosselternschaften, welche ab diesem Jahr in der ganzen Stadt Zürich angeboten werden, einem Quartierprojekt des GZ Oerlikon, einer vom GZ Wollishofen initiierten mobilen Adventssuppenküche, einem Leseförderungsprogramm des GZ Loogarten, einem gemeinsamen Kunstferienangebot für Kinder der beiden GZ Buchegg und Wipkingen, einem Streetart-Projekt des GZ Heuried sowie einem Computerkurs für Frauen im GZ Affoltern.

Der Jahresbericht 2012 steht auf der Homepage der Zürcher Gemeinschaftszentren unter «Stiftung» zum Download bereit: www.gz-zh.ch

Kontakt für Medien:
Christian Hablützel, Geschäftsführer Zürcher Gemeinschaftszentren, Tel. 043 300 60 00

Publiziert am: 31.05.2013

Entdecken, Kaufen, Feilschen – Frühlingszeit ist Flohmarktzeit

Wenn die Sonne wieder etwas höher steht, die Temperaturen wieder steigen und der Frühling Einzug hält, dann beginnt auch wieder die grosse Zeit der Flohmärkte. So auch in den 18 Zürcher Gemeinschaftszentren: Bis zu den Sommerferien finden in zahlreichen GZ Flohmärkte statt, einige auch am Abend, viele speziell für Kinder.

Flohmärkte verfügen über eine ganz besondere Atmosphäre: Sie bieten die ideale Gelegenheit zum Stöbern und entdecken. Da werden Bücher und CDs angeboten, Stofftiere und Kinderkleider, altes und neues Spielzeug. Wer sich Zeit nimmt, findet da und dort eine Trouvaille. Und im Erfolgsfall ist der Preis für den Kauf Verhandlungssache, so dass nach Herzenslust gefeilscht werden kann. Der Flohmarkt ist der kleine Handelsplatz im Quartier, wo nicht mehr benötigte Gegenstände statt im Abfall zu landen einen neuen glücklichen Besitzer finden.

Bei Flohmärkten steht aber nicht der kommerzielle Zweck im Vordergrund, sondern die Begegnung mit anderen Quartierbewohnerinnen und -bewohnern. Früher luden die Tante-Emma-Läden zum Schwatz zwischen den QuartierbewohnerInnen ein, heute sind diese in der Grossstadt weitgehend verschwunden. Als Ort der Beziehungspflege im Quartier fördern deshalb Flohmärkte den Gemeinsinn und die Zugehörigkeit, stärken den sozialen Zusammenhalt. Auch deshalb geniessen die zahlreichen von den Zürcher Gemeinschaftszentren (mit)organisierten Flohmärkte eine derart grosse Beliebtheit.

Besonders beliebt sind auch dieses Jahr Kinderflohmärkte. An ihnen können Kinder ihre Spielsachen, denen sie entwachsen sind, verkaufen oder gegen anderes Spielgerät, Bücher und CDs eintauschen. Dies entlastet nicht nur so manches knapp bemessenes Familienbudget, sondern gibt den Kindern auch die Möglichkeit das Handeln, den Umgang mit Geld und den Wert der eigenen Gegenstände zu erlernen. Eltern haben derweil die Möglichkeit, zu klein gewordene Kinderkleider weiterzugeben und sich günstig mit neuen, grösseren einzudecken.

Die Gemeinschaftszentren stellen in der Regel gegen ein geringes Entgelt (zwischen 4 und 10 Franken) Bänke und Tische zur Verfügung. In einigen GZ findet der Flohmarkt auf Tüchern auf dem Boden statt. Genaueres erfahren Sie auf der Homepage oder dem Sekretariat des jeweiligen Gemeinschaftszentrums.

Die GZ Flohmarkt bis zu den Sommerferien im Überblick: 

  • 12. Mai, 13 bis 17 Uhr, Flohmarkt mit Kindersachen, GZ Heuried
  • 25. Mai, 10 bis 16 Uhr, Flohmarkt für Kinder und Erwachsene, GZ Seebach
  • 26. Mai, 10 bis 16 Uhr, Kinderflohmarkt, GZ Bachwiesen
  • 2. Juni, 11 bis 17 Uhr, Flohmarkt am See, GZ Wollishofen
  • 5. Juni, 14 bis 17 Uhr, Kinderflohmarkt, GZ Affoltern
  • 9. Juni, 13 bis 17 Uhr, Flohmarkt mit Kindersachen, GZ Heuried
  • 9. Juni, 13 bis 17 Uhr, Kinderflohmarkt, GZ Loogarten
  • 19. Juni, 14 bis 17 Uhr, Kinderflohmarkt, GZ Schindlergut
  • 19. Juni, 14 bis 17 Uhr, Kinderflohmarkt, GZ Wipkingen
  • 22. Juni, 15 bis 22 Uhr, Flohmarkt bis in die Nacht, GZ Wollishofen
  • 26. Juni, 14 bis 17 Uhr, Kinderflohmarkt, GZ Leimbach
  • 29. Juni, 14 bis 18 Uhr, Flohmarkt im Rahmen des Hausfestes, GZ Seebach
  • 30. Juni, 10 bis 16 Uhr, Kinderflohmarkt, GZ Bachwiesen
  • 7. Juli, 11 bis 17 Uhr, Flohmarkt am See, GZ Wollishofen

 

Kontakt für Medien:

Stefan Feldmann, Medienstelle Zürcher Gemeinschaftszentren, Tel. 043 466 96 24, Mail: stefan.feldmann@gz-zh.ch

Publiziert am: 07.05.2013

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8050 Zürich

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Die Medienstelle bildet die Schnittstelle zwischen der Geschäftsleitung der Zürcher Gemeinschaftszentren und der Öffentlichkeit. Sie beantwortet Anfragen zum Auftrag und Betrieb der Zürcher Gemeinschaftszentren und informiert periodisch über aktuelle Themen und Angebote innerhalb der GZ. Für Detail-Informationen zum Programm der einzelnen Gemeinschaftszentren wenden Sie sich bitte direkt an die betreffenden Einrichtungen.

Stefan Feldmann, Medienbeauftragter
Telefon 043 466 96 24
stefan.feldmann@gz-zh.ch

Sabine Schenk, Geschäftsführerin
Telefon 043 300 60 01
sabine.schenk@gz-zh.ch