Aktuelles

Herbstferien: Viel los in den Gemeinschaftszentren

Während den Herbstferien in der Stadt Zürich (8. bis 19. Oktober) führen die 17 Zürcher Gemeinschaftszentren wieder eine Vielzahl von speziellen Ferienangeboten für Kinder in ihrem Programm. Das Angebot ist wie immer sehr vielfältig und reicht von Zirkuswochen über verschiedene Werkangebote bis hin zu Videoprojektwochen. Ohne Zweifel: Mit den Zürcher Gemeinschaftszentren wird es in den Herbstferien nie langweilig.

An ein spezielles, generationenübergreifendes Projekt wagen sich das GZ Buchegg und das GZ Wipkingen (15.-20.10.): Ausgangspunkt des Projektes «Magie der Dinge» ist die gleichnamige Ausstellung im Museum für Gestaltung Zürich, welche Produkteplakate aus verschiedenen Jahrzehnten zeigt. Im Projekt der beiden GZ sollen nun Kinder und Seniorinnen und Senioren ihre magischen Dinge ins Zentrum stellen. Die beteiligten Kinder werden aus verschiedenen Materialien ihre Lieblingsdinge nachbauen und Werbeplakate dafür entwerfen. Die Seniorinnen und Senioren tauchen angeleitet von der Autorin Esther Kippe in ihre ganz persönlichen Erinnerungen ein, welche durch die Plakatausstellung hervorgerufen werden, und stellen in eigenen Geschichten ihre «magischen Dinge» vor. Als Schluss- und Höhepunkt werden die entstandenen Werke aus diesem generationen- und quartierübergreifenden Projekt im Museum für Gestaltung präsentiert (Samstag, 20.10., 15 Uhr).

Für Jugendliche ab der Oberstufe führen das GZ Buchegg und das GZ Riesbach das Ferienprojekt «gefacebooked – how I met my facebook profile» (15.-20.10.) durch. Dabei setzen sich die Jugendlichen mit Fragen rund um die Chancen und Risiken, Möglichkeiten und Gefahren der sozialen Netzwerke auseinander und produzieren dazu in kleinen Gruppen unter professioneller Anleitung Videofilme. Am Ende der Projektwoche werden die Filme dann den Familien, Freunden und Bekannten präsentiert.

In mehreren Gemeinschaftszentren haben die Kinder während den Herbstferien die Gelegenheit, Zirkusluft zu schnuppern: Im GZ Witikon ist der Zirkus Luna zu Gast (15.-19.10) und führt die Kinder in die Welt der Artisten, Jongleusen, Dompteure, Akrobatinnen und Clowns ein. Im GZ Schindlergut macht derweil der Zirkus Robinson Halt (9.-12.10.): Gemeinsam übt man sich in den verschiedenen zirzensischen Disziplinen, von der Akrobatik bis hin zur Clownerie. Am Freitagnachmittag präsentieren die Kinder dann Eltern und Freunden ihr Programm. Und im GZ Grünau braucht der Zirkuswagen auf der Robiwiese einen neuen Anstrich. Gemeinsam verpassen die KursteilnehmerInnen dem Wagen ein neues Kleid und schnuppern mit Clown-Spielen und artistischen Übungen Zirkusluft (8.-12.10.).

«Euse Ruum» nennt sich das Ferienangebot des GZ Hirzenbach (15.-20.10.). Und der Titel ist Programm: Jugendliche von 10 bis 16 Jahren treffen sich jeweils am Nachmittag und richten mit eigenen Ideen gemeinsam die neue Indoor-Lounge ein. Cooles Mobiliar wird gemeinsam organisiert bzw. vorhandenes in der hauseigenen Öko-Werkstatt aufgewertet. Gemeinsam mit einem Graffiti-Pädagogen werden zudem die Wände mit kreativen Bildern und Mustern besprayt. Ebenfalls um Farben und Formen geht es derweil im GZ Wollishofen (9.-12.10.): Hier ist die Malerwerkstatt für Kinder von 7 bis 12 Jahren geöffnet. Jeden Tag wird eine andere Maltechnik vorgestellt und geübt. Auch werden Geschichten von grossen Malern wie Picasso oder Klee erzählt.

Verkehrte Welt im GZ Affoltern (15.-19.10.): Dort wirbeln unter dem Motto «Der Nordwind und die Sonne» die Jahreszeiten verrückt durcheinander. Wind und Sonne haben eine Wette miteinander abgeschlossen und spielen mit den Teilnehmenden «verkehrte Welt». Beim Singen, Tanzen und Musizieren ist die Vorstellungskraft der Kinder gefordert, am Ende fügt sich alles zu einem kleinen Theaterstück zusammen. Im GZ Leimbach werden Daumenschalen aus Ton hergestellt (17.10.), kleine hübsche Trinkgefässe, die ideal in der Hand liegen. Verziert mit Abdrücken von Muscheln oder anderen Gegenständen entstehen so einzigartige Werke.

Im GZ Leimbach können die Kinder in die Welt der Schlösser und Burgen eintauchen (9.-12.10.). Als kleine Prinzen und Prinzessinnen verbringen sie eine spannende Woche mit Burgen bauen, Ruinen entdecken und an der Rittertafel speisen. Und Achtung: Manchmal spukt es in den alten Gemäuern von «Schloss Leimbach». Im GZ Bachwiesen verbringen die Kinder derweil eine «tierische Woche» (15.-18.10.) auf den Spuren eines speziellen Tieres. Um welches es dabei geht, sei noch nicht verraten, nur so viel: Es lebt in menschlicher Umgebung, hat ein Fell und vier Beine mit scharfen Krallen. Ein Angebot speziell für Mädchen führen die GZ Grünau, Bachwiesen und Loogarten im Herbstprogramm (17./18.10.): An zwei Tagen soll sich alles um ihre Wünsche drehen.

Ganz sportlichen Aktivitäten verschrieben hat sich das GZ Seebach: Zum einen ist ein dreitägiger Ausflug in die Flumserberge geplant (8.-10.10.), wo auf der grossen Rodelbahn gemeinsam gerodelt und im Kristallkletterturm geklettert wird. Dazu wird zusammen gekocht, gewandert und gespielt. An zwei Nachmittagen (10./17.10.) dürfen sich die teilnehmenden Kinder zudem in der Turnhalle Kolbenacker bei Spiel und Spass vergnügen. Und schliesslich steht auch noch ein Ping-Pong-Turnier auf dem sportlichen Herbstprogramm in Zürich-Nord (19.10.).

 

Alle Angebote auf einen Blick

Das komplette Angebot der Zürcher Gemeinschaftszentren ist im Internet abrufbar unter www.gz-zh.ch. Wählen Sie auf der Startseite das Gemeinschaftszentrum in Ihrem Quartier aus, dort die Rubrik «Angebote». In der Suchmaske rechts können Sie anschliessend die Suche verfeinern: Bei Auswahl der Sparte «Ferienangebote» werden Ihnen dann alle Ferienangebote in allen 17 Gemeinschaftszentren angezeigt.

Die Angebote der verschiedenen Gemeinschaftszentren sind so verschieden wie die Quartiere, in denen sie stattfinden. Einige der angebotenen Kurse sind gratis, andere können gegen einen Unkostenbeitrag besucht werden. Bei einigen Angeboten ist die Platzzahl beschränkt, so dass sich eine frühzeitige Anmeldung lohnt. Andere Angebote können aber auch spontan genutzt werden. Für die Aktivitäten in der freien Natur ist auf die richtige, wetterfeste Kleidung zu achten. Alle Angaben zu Preis, Anmeldung und Ausrüstung finden Sie im Internet oder können Sie beim Team Ihres GZ in Erfahrung bringen.

Die Zürcher Gemeinschaftszentren werden von einer unabhängigen Stiftung getragen und auf der Basis einer Leistungsvereinbarung durch das Sozialdepartement der Stadt Zürich mitfinanziert.

 

Kontakt für Medien:

Stefan Feldmann, Medienstelle Zürcher Gemeinschaftszentren, Tel. 043 466 96 24, Mail: stefan.feldmann@gz-zh.ch

Publiziert am: 26.09.2012

Gemeinschaftszentrum Heuried strahlt in neuem Glanz

Feststimmung im Gemeinschaftszentrum Heuried: Während den Sommerferien wurde das 1965 erbaute Gebäude im Auftrag der Stadt Zürich teilsaniert. Dabei wurden insbesondere die von den Quartierbewohnenden genutzten Räumlichkeiten freundlicher gestaltet und technisch auf den neusten Stand gebracht. Insbesondere das 500 Personen fassende Atrium erstrahlt nun in neuem Glanz. Aus Anlass der Wiedereröffnung, lädt das GZ Heuried am Donnerstag, 27. September, die Quartierbevölkerung zu einem Apéro ein, so dass diese ihr neues GZ in Augenschein nehmen kann.

Die Arbeiten für die jetzt erfolgte Sanierung reichen bis ins Jahr 2008 zurück, als das Sozialdepartement gemeinsam mit der Immobilienbewirtschaftung die Liegenschaften der 17 Zürcher Gemeinschaftszentren einer Überprüfung unterzog und eine Strategie «Bau und Betrieb» entwickelte. Beim 1965 erbauten GZ Heuried zeigte sich, dass eine Aufwertung angebracht ist, um die Räumlichkeiten für die Besucherinnen und Besucher attraktiver zu machen und ihnen die Orientierung im Gebäude zu erleichtern. Weiter drängte sich eine Verbesserung der Arbeitsplatz-situation für die Mitarbeitenden auf: Ein Teil der Büros war halboffen gestaltet, so dass vertrauliche Gespräche oder Besprechungen nicht möglich waren. Auch genügten Isolation und Schalldämmung in keiner Art und Weise mehr den heutigen Anforderungen.

Nach dreijähriger Vorbereitungszeit, in die auch die Denkmalpflege eingebunden war, konnten über die Sommerferien die Sanierungsarbeiten vorgenommen werden. Neben neuer Isolation und Schalldämmung wurde eine zeitgemässe und energiesparende Innenbeleuchtung eingebaut. Auch hinsichtlich Energiehaushalt und Feuerschutz wurde das Gebäude auf den neusten Stand gebracht. Weiter wurde der Zugang für Menschen mit eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten verbessert und im Atrium ein Treppenlift installiert.

Neues, helles Atrium

Dass sich die Arbeiten ausbezahlt haben, zeigt ein Blick ins stark frequentierte Atrium. Dank der neuen Innenbeleuchtung, lichtreflektierenden Folien mit Wolkenmustern und neu gestrichenen Wänden und Treppenabgängen herrscht nun im bislang eher düsteren, überdachten Innenhof eine freundliche und angenehme Atmosphäre. Der Raum, der Platz für 500 Personen bietet, kann inskünftig noch besser multifunktional genutzt werden. Auch werden sich die zahlreichen kulturellen und öffentlichen Veranstaltungen in einem neuen Licht präsentieren können, verfügt doch das Atrium neu über eine einfach zu bedienende Showbeleuchtung und eine elektronisch steuerbare Verdunkelung der Oberlichter.

Weiter wurde der Musikübungsraum akustisch so optimiert, dass junge Bands nun ordentlich proben können, ohne dass gleich das ganze Haus erzittert. Weiter wurde ein Lagerraum in einen «Game-Raum» verwandelt: Hier laden nun Billardtisch, Töggelikasten und weitere Spielangebote zum gemeinsamen Spiel ein. Die neu eingerichtete Medienwerkstatt mit ihren Computern steht vor allem Jugendlichen zur Verfügung, kann jedoch auch von Erwachsenen genutzt werden.

Eröffnungs-Apéro für die Bevölkerung

Wie die ersten Erfahrungen seit den Sommerferien zeigen, haben sich die Sanierungs- und Aufwertungsmassnahmen sowohl für die Benutzerinnen und Benutzer als auch für die Mitarbeitenden gelohnt. Allen Beteiligten gehört deshalb ein grosses Dankeschön für die Arbeit, insbesondere dem Sozialdepartement der Stadt Zürich, dem Amt für Hochbauten und der Immobilienbewirtschaftung, die stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Bevölkerung hatten und die GZ-Betriebsleitung von Anfang an in die Planung miteinbezogen. Ein grosser Dank gebührt auch dem verantwortlichen Architekturbüro deplus Architekten aus Zürich sowie den beteiligten Handwerkern, die dafür sorgten, dass der anspruchsvolle Zeitplan eingehalten werden konnte.

Die Freude über die gelungene Sanierung will das Gemeinschaftszentrum Heuried mit der Bevölkerung des Quartiers teilen und lädt deshalb am Donnerstag, 27. September, 17 Uhr, zum grossen Eröffnungs-Apéro im neuen, hellen Atrium ein. Neben einem kulturellen Beitrag, den man sich nicht entgehen lasse sollte, können die Besucherinnen und Besucher auf geführten Rundgängen das «neue» Haus erkundigen. 

 

Die Zürcher Gemeinschaftszentren

Die 17 Zürcher Gemeinschaftszentren sind soziokulturelle Einrichtungen für die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Zürich. Im Auftrag der Stadt Zürich investieren sie in Kultur und Bildung und schaffen Freiräume für Austausch und Begegnung. Sie fördern die gesellschaftliche Teilhabe, Chancengleichheit und Integration aller Bevölkerungsgruppen. Dazu initiieren sie Entwicklungsprojekte in den Quartieren, stellen Infrastruktur zur selbstständigen Nutzung zur Verfügung und unterstützen Einzelne und Gruppen bei der Realisierung eigener Ideen. Dabei sind die Angebote und Schwerpunkte der einzelnen Gemeinschaftszentren sehr verschieden – so verschieden wie es auch die Quartiere sind in denen sie stehen.

 

Die Zürcher Gemeinschaftszentren werden von einer unabhängigen Stiftung getragen und auf der Basis einer Leistungsvereinbarung durch das Sozialdepartement der Stadt Zürich mitfinanziert.

 

Kontakt für Medien:

 

Rita Borner, Betriebsleiterin Gemeinschaftszentrum Heuried, Tel. 043 268 60 83, Mail rita.borner@gz-zh.ch

Toni Wasinger, interner Projektleiter Aufwertung GZ Heuried, Tel. 043 268 60 86, Mail toni.wasinger@gz-zh.ch

Publiziert am: 06.09.2012

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Die Medienstelle bildet die Schnittstelle zwischen der Geschäftsleitung der Zürcher Gemeinschaftszentren und der Öffentlichkeit. Sie beantwortet Anfragen zum Auftrag und Betrieb der Zürcher Gemeinschaftszentren und informiert periodisch über aktuelle Themen und Angebote innerhalb der GZ. Für Detail-Informationen zum Programm der einzelnen Gemeinschaftszentren wenden Sie sich bitte direkt an die betreffenden Einrichtungen.

Stefan Feldmann, Medienbeauftragter
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stefan.feldmann@gz-zh.ch

Sabine Schenk, Geschäftsführerin
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