Aktuelles

Soziokulturelle Angebote in Gemeinden – ein Handbuch für die Praxis

Demografischer und wirtschaftlicher Wandel stellen heute viele Gemeinden vor neue Herausforderungen bei der Organisation des gemeinschaftlichen Lebens: Gewachsene Strukturen müssen mit aktuellen Entwicklungen abgestimmt und bestehende Angebote mit neuen verknüpft werden. Gemeinsam mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften hat die Stiftung Zürcher Gemeinschaftszentren ein Handbuch für die Praxis erarbeitet, welches praktische Anregungen für die Entwicklung von soziokulturellen Angeboten und Strukturen gibt.

Zahlreiche Gemeinden stehten heute aufgrund des demografischen und wirtschaftlichen Wandels vor neuen Herausforderungen: Bevölkerungswachstum, viele Zu- und Wegzüge, Migration, wachsende Mobilität der Bevölkerung, Veränderungen im ehrenamtlichen Engagement und im Freizeitverhalten sind nur einige solcher Faktoren. Die Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung sind gefordert, diese neuen Entwicklungen aufzunehmen und mit den bisherigen Angeboten und den gewachsenen Strukturen ihrer Quartier-, Freizeit und Jugendarbeit zu verbinden – keine leichte Aufgabe.

In einem gemeinsamen Projekt haben sich das Institut für Vielfalt und gesellschaftliche Teihabe des Departements Soziale Arbeit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), die Stiftung Zürcher Gemeinschaftszentren (ZGZ) und die drei Partnergemeinden Illnau-Effretikon, Schlieren und Wädenswil diesen Fragestellungen angenommen. Entstanden ist ein Handbuch für die Praxis, das EntscheidungsträgerInnen in den Gemeinden und Fachpersonen im Bereich Soziales, Gesellschaft, Stadt- und Ortsplanung eine Grundlage sowie praktische Anregungen bei der Überprüfung und Entwicklung ihrer Angebote und Strukturen bietet.

Das Handbuch zeigt auf, weshalb eine systematisch ausgerichtete Planung soziokultureller Angebote im Interesse der sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung einer Gemeinde ist. Dabei besteht in vielen Gemeinden insbesondere im Bereich der Steuerung und Koordination Optimierungspotential. So könnten beispielsweise mit der Schaffung einer Koordinationsstelle oder der gezielten Steuerung über Wirkungen Ressourcen effizienter eingesetzt, Vorhandenes besser genutzt und gesellschaftliche wie auch soziokulturelle Entwicklungen aufgenommen werden.

Das 2015 gestartete Projekt von ZHAW, ZGZ und den drei Gemeinden wurde mit Fördermitteln der KTI (Kommission für Technologie und Innovation des Bundes) unterstützt. Die KTI finanziert Forschung- und Entwicklungsprojekte mit, die private Unternehmen gemeinsam mit Hochschulen durchführen.

Die Publikation «Soziokulturelle Angebote und ihre Bedeutung für Gemeinden im Wandel» kann für CHF 20.- bei der Stiftung Zürcher Gemeinschaftszentren bezogen werden (gz-geschaeftsstelle@gz-zh.ch, Tel. 043 300 60 00) oder steht auf der Homepage der Zürcher Gemeinschaftszentren unter «Beratung» zum Download zur Verfügung.

 

Die Zürcher Gemeinschaftszentren

 

Die 17 Zürcher Gemeinschaftszentren sind soziokulturelle Einrichtungen für die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Zürich. Im Auftrag der Stadt Zürich investieren sie seit über 60 Jahren in Kultur und Bildung und schaffen Freiräume für Austausch und Begegnung. Sie fördern die gesellschaftliche Teilhabe, Chancengleichheit und Integration aller Bevölkerungsgruppen. Dazu initiieren sie Entwicklungsprojekte in den Quartieren, stellen Infrastruktur zur selbstständigen Nutzung zur Verfügung und unterstützen Einzelne und Gruppen bei der Realisierung eigener Ideen. Dabei sind die Angebote und Schwerpunkte der einzelnen Gemeinschaftszentren sehr verschieden – so verschieden wie es auch die Quartiere sind in denen sie stehen.

Die Zürcher Gemeinschaftszentren werden von einer unabhängigen Stiftung getragen und auf der Basis einer Leistungsvereinbarung durch das Sozialdepartement der Stadt Zürich mitfinanziert.

 

Kontakt für Medien:

Monika Cajas, Stabsstelle und Projekte, Tel. 043 300 60 07, Mail: monika.cajas@gz-zh.ch

Sabine Schenk, Geschäftsführerin Zürcher Gemeinschaftszentren, Tel. 043 300 60 01, Mail: sabine.schenk@gz-zh.ch

Publiziert am: 26.06.2018

Sommerferien in den GZ: Kunterbunt, wild und spielerisch

Bald sind sie wieder da: die langen Sommerferien. Für die meisten Kinder und Jugendlichen die schönste Zeit des Jahres. Viele von ihnen zieht es in den kommenden Wochen mit ihren Eltern ans Meer oder andere ferne Orte. Doch das Spannende und Interessante liegt in vielen Fällen auch ganz nah, vor der eigenen Tür, im eigenen Quartier. Wie jedes Jahr stellen die 17 Zürcher Gemeinschaftszentren auch diesmal für Kinder, welche ihre Ferien zu Hause verbringen, ein abwechslungsreiches Ferienangebot zur Verfügung.

Im Sommer, wenn die Temperaturen auf Rekordwerte steigen, ist der Mensch auf der Suche nach Abkühlung. Diese findet er zum Beispiel auf oder am Wasser. Etwa beim Ferienangebot des GZ Wollishofen: Angeleitet von erfahrenen Wassersportlern können hier Kinder und Jugendliche das Stand-Up-Paddeln näher kennenlernen (8.-10.8.). Das Ferienangebot des GZ Heuried findet nicht auf dem See, sondern am Quartierbach statt (14./15.8.): Welche Tiere leben am und im Wasser? Welche Experimente lassen sich mit dem kühlen Nass durchführen?

Neben dem Wasser verspricht aber auch der schattenspendende Wald Abkühlung: Mit Mikroskopen, Bestimmungsbüchern und Experimentiermaterial erforschen die Kinder mit dem GZ Wollishofen den Entlisbergwald (17.-20.7.). Im GZ Wipkingen stehen wiederum Tiere im Mittelpunkt der Aktivitäten: Auf dem Kinderbauernhof gibt es immer etwas zu tun. Dazu gibt es viele Tiergeschichten (13.-17.8.). Viel Spiel und Spass gibt es auch in der «Villa Kunterbunt»: Gemeinsam mit Pippi Langstrumpf gestalten die Kinder im GZ Leimbach die dortige Spielbrache um (18./20.7.).

Wild geht es bei zwei Ferienangeboten zu und her: Im GZ Witikon steht der «Wilde Westen» im Zentrum (16.-20.7./13.-17.8) und im GZ Bachwiesen begibt man sich auf den Spuren der «Wilden Kerle und Kerlinnen» auf allerlei spannende Abenteuer (14.-17.8.). Im GZ Seebach macht derweil der Kinderzirkus Robinson Halt: Kinder können sich hier als Clown oder Akrobatin, als Zauberer oder Jongleurin versuchen (13.-17.8.). Wer lieber auf der Theaterbühne steht, ist im GZ Grünau richtig, wo die Kinder gemeinsam ein Theaterstück entwickeln, Kostüme und Requisiten herstellen (16.-20.7.). Natürlich bildet beidernorts eine Aufführung für Eltern und Freunde den Abschluss einer spannenden Woche.

Kunst erlebbar macht das Ferienangebot des GZ Höngg: Gemeinsam taucht man in die Welt der Fabelwesen ein, besucht einen Skulpturenpark und gestaltet gemeinsam mit Kunstschaffenden eigene Fabeltiere und Mosaike (14.-17.8.). Kunst im Aussenraum ist auch ein Thema im GZ Schindlergut: Gemeinsam mit einer Fotografin erkundigen die Teilnehmenden die Stadt, lernen Kunst im öffentlichen Raum kennen und gestalten im Atelier eigene Skulpturen (16-19.7.). Gestalten mit Ton ist sodann das Thema im GZ Leimbach, wo aus Ton Raketen entstehen (15.-17.8.). Im GZ Seebach werden aus dem gleichen Material Flöten gefertigt (14.-16.8.). Im GZ Buchegg entsteht derweil ein ganzes Dorf aus Holz, Karton und Stoff, samt Schule, Bäckerladen und Skaterpark (14.-17.8.).

Einen Ferienplausch für die ganze Familie zum Thema «Die vier Elemente» führt das GZ Heuried durch (16.-19.8.). Dazu kommt auch ein Ausflug in die Badi (17.8.). Starke Mädchen sind schliesslich im GZ Hottingen (8.-10.8.) gefragt: KindergärtlerInnen werden hier spielerisch auf den Schuleintritt vorbereitet.

Kontakt für Medien: Stefan Feldmann, Medienstelle ZGZ, Tel. 043 466 96 24, Mail: stefan.feldmann@gz-zh.ch

Publiziert am: 20.06.2018

Archiv nach Monaten

2018

Juni

(2)

Mai

(2)

April

(1)

März

(1)

Januar

(1)
 
2017

November

(1)

Oktober

(1)

September

(2)

Juni

(1)

März

(2)

Februar

(1)

Januar

(1)
 
2016

Dezember

(1)

November

(1)

Oktober

(2)

September

(1)

August

(1)

Juni

(1)

Mai

(4)

April

(1)

März

(1)

Januar

(1)
 
2015

November

(2)

Oktober

(2)

September

(1)

August

(1)

Juni

(1)

Mai

(1)

April

(1)

März

(1)

Januar

(1)
 
2014

November

(1)

Oktober

(3)

September

(1)

August

(1)

Juni

(3)

Mai

(1)

April

(1)

März

(1)

Januar

(2)
 
2013

November

(1)

Oktober

(1)

September

(2)

August

(1)

Juli

(1)

Juni

(1)

Mai

(2)

April

(1)

März

(1)

Januar

(2)
 
2012

Dezember

(1)

November

(2)

Oktober

(2)

September

(2)

August

(1)

Juni

(2)

Mai

(3)

April

(1)

Januar

(2)
 
2011

Dezember

(3)
 

Kontakt

Zürcher Gemeinschaftszentren
Schaffhauserstr. 432, Postfach 7164
8050 Zürich

043 300 60 00

gz-geschaeftsstelle@gz-zh.ch

Öffnungszeiten
Stadtplan, VBZ Haltestelle

Medienstelle

Die Medienstelle bildet die Schnittstelle zwischen der Geschäftsleitung der Zürcher Gemeinschaftszentren und der Öffentlichkeit. Sie beantwortet Anfragen zum Auftrag und Betrieb der Zürcher Gemeinschaftszentren und informiert periodisch über aktuelle Themen und Angebote innerhalb der GZ. Für Detail-Informationen zum Programm der einzelnen Gemeinschaftszentren wenden Sie sich bitte direkt an die betreffenden Einrichtungen.

Stefan Feldmann, Medienbeauftragter
Telefon 043 466 96 24
stefan.feldmann@gz-zh.ch

Sabine Schenk, Geschäftsführerin
Telefon 043 300 60 01
sabine.schenk@gz-zh.ch