Aktuelles

Räbeliechtli – ein stimmungsvoller Brauch für Gross und Klein

Mit der Umstellung der Uhren auf die Winterzeit beginnt Ende Oktober wieder die dunkle Jahreszeit. Die Abende brechen nun zwar wieder früher an, was aber auch Raum schafft für die Pflege stimmungsvoller Bräuche wie die traditionellen Räbeliechtli-Umzüge. Die 17 Zürcher Gemeinschaftszentren helfen dabei mit ihren Angeboten mit, diesen alten Brauch in der Stadt Zürich am Leben zu erhalten.

Die Tradition des Räbenschnitzens reicht weit zurück und hat ihre Wurzeln in der Zeit der Kelten um die Zeitenwende: Im Spätherbst wurde mit Lichtern und Gebäck den Geistern für die gelungene Ernte gedankt. Mit den Lichtern aus Räben – vor der Ankunft der Kartoffel aus Amerika eines der wichtigsten Nahrungsmittel überhaupt – wurden gleichzeitig die Geister für den Winter gnädig gestimmt. Durch die Christianisierung gingen die Wurzeln dieses Brauchtums im frühen Mittelalter verloren, der Brauch selber ist aber in verschiedenster Form – im angelsächsischen Raum etwa als Halloween – bis heute erhalten geblieben. Und weil der ursprünglich heidnische Brauch niemanden von vornherein ausschliesst, ist er zu einer beliebten konfessionsübergreifenden Tradition geworden, die sich durch kreatives Werken und stimmungsvolles Miteinander an alle Eltern und Kinder richtet.

Auch in der Stadt Zürich wird die Tradition der Räbeliechtli-Umzüge weiter hochgehalten und die 17 Zürcher Gemeinschaftszentren leisten einen wichtigen Beitrag dazu: In zahlreichen von ihnen können Kinder in Begleitung Anfang November Räbeliechtli schnitzen. Die Räben werden dabei günstig zur Verfügung gestellt. Ebenso natürlich das benötigte Werkzeug, um die Räben auszuhöhlen und die Liechtli kunstvoll mit Schnitzereien zu verzieren. Zumeist in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Quartierverein finden sodann zahlreiche Räbeliechtli-Umzüge statt. Diese führen durchs jeweilige Quartier und enden oft im Gemeinschaftszentrum. In vielen Fällen wird dort dann Tee für die Kleinen, Glühwein für die Grossen sowie Gebäck oder Weggen serviert. Räbeliechtli – ein stimmungsvoller Brauch für die ganze Familie.

Die Anlässe in den Zürcher Gemeinschaftzentren im Überblick

GZ Affoltern: 1.11., 14-18 Uhr, 4.11., 13-17 Uhr, Räbenschnitzen im GZ; 4.11., 18 Uhr, Räbeliechtli-Stern-Umzug ab Kleintieranlage Schwandenholz oder Restaurant Unterdorf oder Evang. Zentrum Glaubten oder Bächlerstrasse zum GZ Affoltern, nach dem Umzug gibt es Tee und Weggen

GZ Bachwiesen: 1./2./3.11., 14-17 Uhr, Räbenschnitzen im GZ; 4.11., Räbeliechtli-Umzug, Besammlung: 17.15 Uhr GZ Bachwiesen, 18 Uhr In der Ey unterhalb des Schulhauses

GZ Buchegg: 8./9.11., 14-17. Uhr, Räbenschnitzen im GZ; 11.11., 17.50 Uhr Räbeliechtli-Umzug ab GZ Buchegg zur Röslischüür, nach dem Umzug Tee und Feines vom Beck

GZ Grünau: 1./2./3.11., 14-17 Uhr, Räbenschnitzen im GZ; 3.11., 18.30 Uhr Räbeliechtli-Umzug ab Schulhausplatz Grünau zum GZ Grünau

GZ Hirzenbach: 1.11., 14-17 Uhr, Räbenschnitzen im GZ; 3.11., 18.30 Uhr, Räbeliechtli-Umzug durch Schwamendingen ab Schulhaus Hirzenbach

GZ Höngg/Rütihof: 4.11., 14-17 Uhr, Räbenschnitzen in der Schüür (GZ Rütihof); 4.11., Räbeliechtli-Stern-Umzug ab Kürbergstrasse/Am Börtli (Besammlung: 18.45 Uhr) oder Regensdorfer-/Segantinistrasse (18.45 Uhr) oder Tramstation Frankental (18.35 Uhr) oder Schulhaus Rütihof (18.30 Uhr) oder Schulhaus Am Wasser (18.45 Uhr) zur Kirche Höngg, nach dem Umzug gibt es Suppe mit Wienerli und Brot, für die Kinder Weggen und Punsch.

GZ Hottingen: 1.11., 9.30-11.30 Uhr, Räbenschnitzen im Pflegiraum, Klosbachstrasse 118 (Schnitzwerkzeug wenn möglich selber mitbringen); 2.11., 18.30 Uhr, Räbeliechtli-Singen im Arterpark an der Minervastrasse

GZ Leimbach: 10.11., 14-17.30 Uhr, 11.11., 10-14 Uhr, Räbenschnitzen im GZ; 11.11., 18.30 Uhr, Räbeliechtli-Umzug ab altem GZ, nach dem Umzug Tee, Semmeli und Schoggistängeli sowie Suppe und Glühwein

GZ Loogarten: 7.11., 14.30-17.30 Uhr, 8.11., 14-18 Uhr, 9./10.11., 15.30-18 Uhr, 11.11., 14.30-17 Uhr, Räbenschnitzen im GZ (Kinder unter 6 Jahren in Begleitung); 11.11., 18 Uhr, Räbeliechtli-Umzug ab GZ Loogarten zum Lindenplatz, nach dem Umzug gibt es Tee und Biberli

GZ Oerlikon: 3.11., 19 Uhr, Räbeliechtli-Umzug vom MFO Park zum Ligusterwäldli, für kleinere Kinder verkürzte Route: 19.15 ab GZ Oerlikon zum Ligusterwäldli, nach dem Umzug gibt es Punsch und kleine Süssigkeiten, offenes Feuer zum Würste braten

GZ Schindlergut: 3.11., 14-17 Uhr, Räbenschnitzen im GZ für Kinder in Begleitung; 3.11., 18-20 Uhr, Räbenfest mit kleinem Umzug im Schindlerpark, nach dem Umzug gibt es Suppe und Tee

GZ Wipkingen: 1./3./4.11., 14-16.30 Uhr, Räbenschnitzen im GZ; 4.11., 17.15 Uhr, Räbeliechtli-Umzug ab Schulhaus Letten zum GZ Wipkingen, nach dem Umzug gibt es Sirup und Gebäck sowie einen Wurstgrill

GZ Witikon: 1.11., 9.30-12 Uhr (Kleinkinder in Begleitung), 14-17 Uhr (Kinder ab 6 Jahren) Räbenschnitzen im GZ; 1.11., 18.45 Uhr Räbeliechtli-Umzug ab Katholischer Kirche

GZ Wollishofen: 1.11., 14-17.30 Uhr, 3.11., 14-17 Uhr, Räbenschnitzen im GZ Neubühl (Kinder unter 6 Jahren in Begleitung); 4.11., 18 Uhr, Räbeliechtli-Umzug durch Wollishofen ab Schulhaus Entlisberg, nach dem Umzug Tee und Bretzeli

Kontakt für Medien:

Stefan Feldmann, Medienstelle Zürcher Gemeinschaftszentren, Tel. 043 466 96 24, Mail: stefan.feldmann@gz-zh.ch

Publiziert am: 17.10.2017

Herbstferien in den GZ: Abwechslungsreich und fantasievoll

Während den Herbstferien in der Stadt Zürich (9. bis 22. Oktober) führen die 17 Zürcher Gemeinschaftszentren wiederum eine Vielzahl spezieller Ferienangebote für Kinder und Jugendliche im Programm. Dieses ist einmal mehr fantasievoll und abwechslungsreich und reicht vom Bau einer Riesenchügeli-Bahn über einen Theaterworkshop bis hin zu Abenteuern auf den Spuren der kleinen Raubtiere in der Stadt. Keine Frage: Mit den Zürcher Gemeinschaftszentren wird es in den Herbstferien niemandem langweilig.

Der Herbst hat Einzug gehalten und die Tage werden wieder kühler. Dennoch: Für ein paar Tage in der freien Natur reichen die Temperaturen allemal noch aus. So streifen im Rahmen der GZ-Ferienangebote die Kinder im GZ Bachwiesen durch Wiesen und Wald und erfahren viel Wissenwertes über jene kleinen Raubtiere, die man auch in der Stadt findet (16.-19.10.). Spannende Tiere gibt es natürlich auch auf dem Kinderbauernhof im GZ Wipkingen: Ihnen bringen die Kinder kleine Kunststücke bei und machen sie zu Stars in kleinen Animationsfilmen (9.-13.10.). Ebenfalls draussen finden Ferienangebote statt, bei denen die Elemente im Zentrum stehen: Im GZ Leimbach wird, natürlich unter kundiger Anleitung, mit Feuer experimentiert und Gefässe aus Ton gebrannt (10.-13.10.). Um Erde, Lehm und Feuer geht es auch im Ferienangebot des GZ Riesbach (9.-13.10.).

Bei vielen Ferienangeboten ist Fantasie und unkonventionelles Denken gefragt: Im GZ Oerlikon tauchen die Kinder in die Regenbogenstadt ein, in der sich alles um Farbtöne dreht. Wie klingt Blau und wie fühlt sich Grün an? (9.-13.10.). «tleW etrhekreV» heisst das Ferienangebot im GZ Hirzenbach: Die Nacht wird zum Tag, das Essen mundet süss statt salzig, was rot scheint ist eigentlich grün – verkehrte Welt eben (10.-13.10.).

Handwerkliches Geschick braucht es im GZ Heuried: Hier hat man sich vorgenommen, aus WC- und Geschenkpapierrollen sowie anderem Material eine riesige Chügelibahn quer durchs ganze Werkatelier zu bauen (9./10.10.). Im GZ Loogarten entstehen derweil aus alten Petflaschen allerlei nützliche und praktische Gegenstände (11.-13.10.). Ebenfalls gebastelt wird im GZ Wollishofen, hier allerdings mit LED-Lampen, die in unterschiedlichen farbigen Kombinationen zu einzigartigen Lampen zusammengebaut werden (17.-20.10.). Geschicklichkeit ist natürlich auch in der Küche gefragt: Im GZ Grünau übernehmen Schulkinder das Restaurant, probieren Rezepte aus und kochen für Gäste einen feinen Znacht (16.-20.10.).

Die Bretter, die die Welt bedeuten, sind das Thema eines weiteren Ferienangebots im GZ Heuried: In einem Theaterworkshop können Kinder in immer neue Rollen schlüpfen und gemeinsam in kleinen selbstentwickelten Szenen spielen (17.-20.10.). Kunstvoll werden sicher auch die Resultate im GZ Seebach sein: Hier bedrucken die Teilnehmenden T-Shirts oder Turnsäcke im Siebdruckverfahren (16.-20.10.).

«Hand-klatsch-platsch» ist der Titel einer kunterbunten, spielerischen Woche im GZ Wipkingen, wo die Freude am Experimentieren im Vordergrund steht und so einmalige, magische Momente entstehen (16.-20.10.). Für Mädchen von der ersten bis zur vierten Schulklasse hat das GZ Höngg/Rütihof einen Selbstverteidigungskurs im Angebot (17.-19.10.). Entspannung steht dafür im GZ Hottingen im Vordergrund, wo Kinder einen ersten Einblick in die Welt des Yoga erhalten werden (9.-13.10.).

Die Zürcher Gemeinschaftszentren bieten im Rahmen eines Kinderkultur-Projekts zudem verschiedene Ferienwochen in Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern an – zwei davon im Herbst. Drunter und drüber geht es im Angebot des GZ Buchegg, das auf der Brache Guggach stattfindet und wo unter Anleitung der Szenografin Marie-Isabel Vogel ganz neue Miniwelten entstehen, auf und unter der Erde (9.-13.10.). Auch das Angebot des GZ Schindlergut kann sich sehen lassen: Gemeinsam mit der Fotografin Florence Iff spazieren die Kinder durch die Stadt und lassen sich von Plätzen und Orten zu Fotos oder den Bau von kleinen Skulpturen inspirieren (16.-19.10.).

 

Kontakt für Medien:

Stefan Feldmann, Medienstelle Zürcher Gemeinschaftszentren, Tel. 043 466 96 24, Mail: stefan.feldmann@gz-zh.ch

Publiziert am: 26.09.2017

Essen verbindet die Menschen – auch in Zürichs Quartieren

Essen verbindet, sagt der Volksmund. Völlig zurecht: Das gemeinsame Kochen, Essen und die dabei geführten Gespräche sind in seinen unterschiedlichen Formen weltweit Teil der menschlichen Kultur. Und sie wird auch in den 17 Zürcher Gemeinschaftszentren gepflegt: In den Cafeterias kann man mit Freunden und Bekannten eine gemütliche Stunde mit einem Schwatz verbringen. Oder in einem Kochkurs eine neue Küche kennenlernen. Oder aber auch gediegen dinieren, wie etwa bei «Zu Tisch» im GZ Bachwiesen.

Viermal im Jahr bittet das GZ Bachwiesen «zu Tisch»: Eine Hobbyköchin oder ein Hobbykoch aus dem Quartier, welche ihre Passion mit Gästen teilen möchte, stellt für den Abend ein dreigängiges Menü zusammen und bereitet dieses dann in der GZ-Küche zu. Auch für geübte Köchinnen und Köche eine Herausforderung, melden sich doch jeweils rund 20 bis 30 Gäste für einen solchen Anlass an. Je nachdem, wer gerade den Kochlöffel schwingt, kommt eine breite Palette von Gerichten auf den Tisch: Von klassischen Älplermagronen über mediterrane Küche aus Griechenland bis hin zu fernöstlichen Spezialitäten aus Korea. Beim nächsten «Zu Tisch»-Anlass am 29. September ist der Hauptgang eine köstliche Paella Valenciana (siehe Kästchen).

Neben dem rein kulinarischen Genuss verfolgt «zu Tisch» im GZ Bachwiesen aber auch das Ziel, ein Ort der Begegnung zu schaffen und das soziale Netz im Quartier enger zu knüpfen. Was, wie sich zeigt, gelingt: Für einige Stammgäste ist «zu Tisch» ein Ort, wo man sich regelmässig trifft. Immer wieder stossen aber auch neue Gäste dazu, die hier neue Bekanntschaften schliessen. Und der eine oder andere von ihnen wird durch den Abend sogar dazu angeregt, selber einmal die Verantwortung in der Küche zu übernehmen.

Cafeterias: Orte der Begegnung

Ein Ort der ständigen Begegnung sind natürlich auch die Cafeterias, welche 15 der 17 Zürcher Gemeinschaftszentren betreiben und wo sich die Quartierbewohnerinnen und -bewohner treffen oder nach einem Kursbesuch im GZ das eben Erlebte besprechen können. Im Jahr 2016 zählten die Zürcher Gemeinschaftszentren über 550'000 Treffpunkt-Besuche – ein Grossteil davon fallen auf Cafeteria-Besuche. Dank attraktiven Spiel- und Leseecken bieten die Kafis für alle Interessen etwas. Neben verschiedenen Getränken sind auch kleine Snacks oder hausgemachte Kuchen erhältlich. In einigen GZ werden auch Mittagmenus angeboten. Die Mischung von jungen und alten Menschen, von SchülerInnen, Berufstätigen und Pensionierten führen immer wieder zu interessanten Begegnungen. Mehr dazu erfahren Sie auf unserer Website.

All diese Beispiele zeigen – und die Liste der kulinarischen Angebote in den GZ liesse sich problemlos um Kochkurse im Rahmen der Ferienangebote für Kinder und Jugendliche, Grillabende im Sommer, Suppen-Znachts im Winter oder Brunches mit frischem Zopf ergänzen –, dass der Volksmund völlig zu Recht sagt: «Essen verbindet». Auch in den Quartieren der Stadt Zürich.

 

Zu Tisch

Ein entspanntes Abendessen für Gross und Klein: Für die Kinder steht das Spielzimmer offen, die Erwachsenen geniessen gutes Essen und Zeit für Gespräche. Hinter dem Herd stehen passionierte Köchinnen und Köche aus dem Quartier und bekochen die Gäste. Das Menü im September: Apperitivo (Häppchen), Paella Valenciana (mit Poulet und Gemüse, ohne Meeresfrüchte), Coca de la Llanda (Blechkuchen).

 

Nächster Anlass:

Freitag, 29. September 2017, ab 18.30 Uhr, Cafeteria GZ Bachwiesen

Das Menu kostet für Erwachsene CHF 32, für Kinder zwischen 6 und 15 Jahren CHF 10.

Anmelden bis Mittwoch, 27.9., in der Cafeteria des GZ Bachwiesen oder bei Silvana Kohler, silvana.kohler@gz-zh.ch. Die Platzzahl ist beschränkt (bei Kindern bitte mit Altersangabe).

 

 

Kontakt für Medien generell:

Stefan Feldmann, Medienstelle Zürcher Gemeinschaftszentren, Tel. 043 466 96 24, Mail: stefan.feldmann@gz-zh.ch

Kontakt zum Angebot «Zu Tisch»:

Silvana Kohler, Quartierarbeit, GZ Bachwiesen (Di-Fr), Mail: silvana.kohler@gz-zh.ch

Publiziert am: 20.09.2017

Sommerferien in den GZ: Ereignisreiche Erlebniswochen

Fünf Wochen Schulferien – für die meisten Kinder und Jugendliche sind die langen Sommerferien die schönste Zeit des Jahres. Die einen zieht es mit ihren Eltern in den kommenden Wochen ans Meer oder an andere ferne, exotische Orte. Oft liegt aber das Spannende und Interessante auch ganz nah, vor der eigenen Tür, im eigenen Quartier. Wie jedes Jahr stellen die 17 Zürcher Gemeinschaftszentren auch heuer für Kinder, welche die Ferien zu Hause verbringen, ein abwechslungsreiches Ferienangebot zur Verfügung.

 

Im Sommer, wenn die Temperaturen auf Rekordwerte klettern, gibt es zwei Möglichkeiten für eine Abkühlung. Die erste findet sich im, auf oder am Wasser. Am besten geht das natürlich im direkt am See gelegenen GZ Wollishofen: Einerseits steht hier der Bau von Flössen (18./21./26.7.) auf dem Programm, andererseits eine Einführung in die Kunst des Kanufahrens (20./24./27.7.) bzw. des Stand-Up-Paddelns (9.-11.8.). Mit Wasserwelten beschäftigen sich aber auch andere Ferienangebote: Als Piraten gehen die Kinder im GZ Seebach dem Geheimnis der Zauberperle nach (17.-21.7.) oder suchen im GZ Bachwiesen den Schatz von Kapitän Schwarzbart (15.-18.8.). Im GZ Wipkingen wird derweil mit Wasser experimentiert: Aus welchen Materalien lassen sich kleine Springbrunnen bauen oder schöne Schiffe (15.-18.8.)?

 

Aber nicht nur das Wasser verspricht Abkühlung, sondern auch der Wald: Das GZ Witikon spürt dort den Geheimnissen von Pflanzen und Tieren nach (17.-21.7.) und geht einen Monat später mit Pippi und ihren Freunden auf Entdeckungsreise im Segetentobel (14.-18.8.). Spannende Wald-Tage unter dem Motto «Die vier Elemente» verbringen auch die Kinder mit dem Ferienangebot des GZ Buchegg (14.-17.8.).

 

Auch die Stadt Zürich lässt sich mit dem Sommferienprogramm auf abenteuerliche Weise entdecken: Das GZ Buchegg und das GZ Hirzenbach veranstalten gemeinsam eine Stadtralley, welche an verschiedene interessante Schauplätze der diversen Stadtquartiere führt (15.-17.8.). Zirkusluft können Kinder derweil im GZ Hottingen (18.-21.7.) und im GZ Seebach (14.-18.8.) schnuppern und sich als Clown oder Akrobatin, als Zauberer oder Jongleurin versuchen. Natürlich bildet dann eine Aufführung für Eltern und Freunde den Abschluss einer spannenden Woche.

 

Handwerkliches Geschick ist im GZ Leimbach gefragt: Auf der Brache vor dem GZ wird eine grosse Kügelibahn gebaut (19./21.7.). Technische und künstlerische Fähigkeiten sind im GZ Witikon gefragt: Unter kundiger Leitung können hier Kinder mehr zum Thema Trickfilm und Fotografie erfahren (18.-20.7.). Ausgestattet mit einer Kamera und begleitet von einer Fotografin sind die Teilnehmenden im Rahmen eines Kinderkultur-Projektes des GZ Schindlergut unterwegs (17.-20.7.). Bereits Tradition hat die Videoprojekt-Woche im GZ Buchegg, die diesmal unter dem Moto «Check the risk – have fun» steht und in der sich die Jugendlichen kritisch mit dem eigenen Risikoverhalten auseinandersetzen werden (14.-19.8.). Mit den eigenen Händen wird derweil im GZ Leimbach gearbeitet, wo aus Tonklumpen allerlei praktische Objekte entstehen (16.-18.8.).

 

Etwas entspannter geht es im GZ Hottingen zu: Während einer Woche erfahren Kinder hier viel über Yoga, Bewegung, Sport und Spiel (14.-18.8.). Im GZ Seebach (14.-21.7.) hat die traditionelle Sommerlounge geöffnet: Gemütlich auf dem Sofa sitzen, Musik hören oder sich sportlich auf dem Basketball-Platz messen, steht da auf dem Programm. Im GZ Heuried betreiben Kinder schliesslich während dreier Tage (14.-16.8.) ein eigenes kleinen Restaurant und eine Sirup-Bar. Für Abwechslung und Spiel und Spass nach jedem Geschmack ist in den Sommerferien also gesorgt.

 

Kontakt für Medien

Stefan Feldmann, Medienstelle ZGZ, Tel. 043 466 96 24, Mail: stefan.feldmann@gz-zh.ch

Publiziert am: 20.06.2017

Zürcher Gemeinschaftszentren: Im steten Wandel

Die einzige Konstante ist der stete Wandel – auch bei den Zürcher Gemeinschaftszentren, wie der eben erschienene Jahresbericht 2016 zeigt: Die Weiterentwicklung des Angebots durch neue Ideen und aufgrund aktueller Themen bei gleichzeitiger Pflege von Traditionen und Angeboten, die für die Bevölkerung in den Zürcher Quartieren einen hohen Stellenwert besitzen, ist und bleibt eine stetige Herausforderung. Doch die Mischung stimmt: Mit 1,22 Millionen Besuchen konnten die 17 Zürcher Gemeinschaftszentren 2016 einen kräftigen Zuwachs an Besucherinnen und Besuchern verzeichnen.

Seit mehr als 60 Jahren investieren die Zürcher Gemeinschaftszentren (ZGZ) im Auftrag der Stadt Zürich in Kultur und Bildung, schaffen Freiräume für Austausch und Begegnung. Dabei ist das Angebot der Zürcher Gemeinschaftszentren einem ständigen Wandel unterworfen: Die von einer Stiftung getragenen 17 Gemeinschaftszentren nehmen die gesellschaftlichen Entwicklungen in ihren Quartieren auf und passen die Angebote den sich stets verändernden Bedürfnissen der Bevölkerung an. Und so stehen neue Angebote wie Mittelschultreffs oder Aussenstellen in stark wachsenden Quartieren wie Manesse oder Altstetten neben traditionellen Angeboten wie Räbeliechtli-Umzüge oder Flohmärkte.

Dass die Mischung von Innvoation und Beständigkeit aber stimmt, zeigt die Statistik: Im Jahre 2016 verzeichneten die Gemeinschaftszentren 1,22 Millionen Besucherinnen und Besucher, rund 50'000 mehr als im Vorjahr. Erfreulich dabei ist, dass die Besucherzahlen in allen Bereichen gewachsen sind, sei es bei den Teilnahmen an Bildungsangeboten und Veranstaltungen, sei es bei den Besuchen in den Werkstätten und Kafis. Ebenfalls ein kräftiges Plus konnte bei den Raumvermietungen für Veranstaltungen von Privatpersonen und Vereinen verzeichnet werden.

Panorama zur Arbeit der Zürcher Gemeinschaftszentren

Wie vielfältig das Angebot in den Zürcher Gemeinschaftszentren ist, zeigt der Jahresbericht 2016 der ZGZ anhand einer Reihe von Beiträgen. Erstmals werden darin auch vier Personen porträtiert, für die «ihr GZ» aus ganz unterschiedlichen Gründen wichtig ist. So etwa eine aus Deutschland zugewanderte Mutter, die dank dem GZ in Zürich heimisch geworden ist. Oder eine ältere Dame, die sich mit Kursangeboten eine eigene Existenz aufbauen konnte und seit mehr als 40 Jahren in ihrem GZ präsent ist. Porträtiert wird ein Jugendlicher, der bei den JugendarbeiterInnen seines GZ immer Rat und Hilfe holen konnte. Und eine junge Vereinspräsidentin, die für ihre Volkstanzgruppen auf die Räumlichkeiten im GZ angewiesen ist.

Neben der eigentlichen Berichterstattung über die Geschäftstätigkeit und das positive finanzielle Ergebnis bietet der Jahresbericht 2016 darüberhinaus einen Einblick in die alltägliche Arbeit der Zürcher Gemeinschaftszentren. So widmen sich zwei Beiträge dem Bereich Tierhaltung sowie den Ateliers und Werkstätten – zwei Alleinstellungsmerkmale der Zürcher Gemeinschaftszentren in der Stadt Zürich. Vier weitere Beiträge widmen sich Themen aus den Bereichen Integration, Quartierarbeit, Freizeitgestaltung und Jugendarbeit.

Der Jahresbericht 2016 steht wie immer unter «Stiftung» zum Download bereit.


Kontakt für Medien:

Sabine Schenk, Geschäftsführerin Zürcher Gemeinschaftszentren, Tel. 043 300 60 01, Mail: sabine.schenk@gz-zh.ch

Publiziert am: 09.05.2017

Archiv nach Monaten

2017

Oktober

(1)

September

(2)

Juni

(1)

Mai

(1)

März

(2)

Februar

(1)

Januar

(1)
 
2016

Dezember

(1)

November

(1)

Oktober

(2)

September

(1)

August

(1)

Juni

(1)

Mai

(4)

April

(1)

März

(1)

Januar

(1)
 
2015

November

(2)

Oktober

(2)

September

(1)

August

(1)

Juni

(1)

Mai

(1)

April

(1)

März

(1)

Januar

(1)
 
2014

November

(1)

Oktober

(3)

September

(1)

August

(1)

Juni

(3)

Mai

(1)

April

(1)

März

(1)

Januar

(2)
 
2013

November

(1)

Oktober

(1)

September

(2)

August

(1)

Juli

(1)

Juni

(1)

Mai

(2)

April

(1)

März

(1)

Januar

(2)
 
2012

Dezember

(1)

November

(2)

Oktober

(2)

September

(2)

August

(1)

Juni

(2)

Mai

(3)

April

(1)

Januar

(2)
 
2011

Dezember

(3)
 

Kontakt

Zürcher Gemeinschaftszentren
Schaffhauserstr. 432, Postfach 7164
8050 Zürich

043 300 60 00

gz-geschaeftsstelle@gz-zh.ch

Öffnungszeiten
Stadtplan, VBZ Haltestelle

Medienstelle

Die Medienstelle bildet die Schnittstelle zwischen der Geschäftsleitung der Zürcher Gemeinschaftszentren und der Öffentlichkeit. Sie beantwortet Anfragen zum Auftrag und Betrieb der Zürcher Gemeinschaftszentren und informiert periodisch über aktuelle Themen und Angebote innerhalb der GZ. Für Detail-Informationen zum Programm der einzelnen Gemeinschaftszentren wenden Sie sich bitte direkt an die betreffenden Einrichtungen.

Stefan Feldmann, Medienbeauftragter
Telefon 043 466 96 24
stefan.feldmann@gz-zh.ch

Sabine Schenk, Geschäftsführerin
Telefon 043 300 60 01
sabine.schenk@gz-zh.ch