Aktuelles

Sommerferien in den GZ: Ereignisreiche Erlebniswochen

Fünf Wochen Schulferien – für die meisten Kinder und Jugendliche sind die langen Sommerferien die schönste Zeit des Jahres. Die einen zieht es mit ihren Eltern in den kommenden Wochen ans Meer oder an andere ferne, exotische Orte. Oft liegt aber das Spannende und Interessante auch ganz nah, vor der eigenen Tür, im eigenen Quartier. Wie jedes Jahr stellen die 17 Zürcher Gemeinschaftszentren auch heuer für Kinder, welche die Ferien zu Hause verbringen, ein abwechslungsreiches Ferienangebot zur Verfügung.

 

Im Sommer, wenn die Temperaturen auf Rekordwerte klettern, gibt es zwei Möglichkeiten für eine Abkühlung. Die erste findet sich im, auf oder am Wasser. Am besten geht das natürlich im direkt am See gelegenen GZ Wollishofen: Einerseits steht hier der Bau von Flössen (18./21./26.7.) auf dem Programm, andererseits eine Einführung in die Kunst des Kanufahrens (20./24./27.7.) bzw. des Stand-Up-Paddelns (9.-11.8.). Mit Wasserwelten beschäftigen sich aber auch andere Ferienangebote: Als Piraten gehen die Kinder im GZ Seebach dem Geheimnis der Zauberperle nach (17.-21.7.) oder suchen im GZ Bachwiesen den Schatz von Kapitän Schwarzbart (15.-18.8.). Im GZ Wipkingen wird derweil mit Wasser experimentiert: Aus welchen Materalien lassen sich kleine Springbrunnen bauen oder schöne Schiffe (15.-18.8.)?

 

Aber nicht nur das Wasser verspricht Abkühlung, sondern auch der Wald: Das GZ Witikon spürt dort den Geheimnissen von Pflanzen und Tieren nach (17.-21.7.) und geht einen Monat später mit Pippi und ihren Freunden auf Entdeckungsreise im Segetentobel (14.-18.8.). Spannende Wald-Tage unter dem Motto «Die vier Elemente» verbringen auch die Kinder mit dem Ferienangebot des GZ Buchegg (14.-17.8.).

 

Auch die Stadt Zürich lässt sich mit dem Sommferienprogramm auf abenteuerliche Weise entdecken: Das GZ Buchegg und das GZ Hirzenbach veranstalten gemeinsam eine Stadtralley, welche an verschiedene interessante Schauplätze der diversen Stadtquartiere führt (15.-17.8.). Zirkusluft können Kinder derweil im GZ Hottingen (18.-21.7.) und im GZ Seebach (14.-18.8.) schnuppern und sich als Clown oder Akrobatin, als Zauberer oder Jongleurin versuchen. Natürlich bildet dann eine Aufführung für Eltern und Freunde den Abschluss einer spannenden Woche.

 

Handwerkliches Geschick ist im GZ Leimbach gefragt: Auf der Brache vor dem GZ wird eine grosse Kügelibahn gebaut (19./21.7.). Technische und künstlerische Fähigkeiten sind im GZ Witikon gefragt: Unter kundiger Leitung können hier Kinder mehr zum Thema Trickfilm und Fotografie erfahren (18.-20.7.). Ausgestattet mit einer Kamera und begleitet von einer Fotografin sind die Teilnehmenden im Rahmen eines Kinderkultur-Projektes des GZ Schindlergut unterwegs (17.-20.7.). Bereits Tradition hat die Videoprojekt-Woche im GZ Buchegg, die diesmal unter dem Moto «Check the risk – have fun» steht und in der sich die Jugendlichen kritisch mit dem eigenen Risikoverhalten auseinandersetzen werden (14.-19.8.). Mit den eigenen Händen wird derweil im GZ Leimbach gearbeitet, wo aus Tonklumpen allerlei praktische Objekte entstehen (16.-18.8.).

 

Etwas entspannter geht es im GZ Hottingen zu: Während einer Woche erfahren Kinder hier viel über Yoga, Bewegung, Sport und Spiel (14.-18.8.). Im GZ Seebach (14.-21.7.) hat die traditionelle Sommerlounge geöffnet: Gemütlich auf dem Sofa sitzen, Musik hören oder sich sportlich auf dem Basketball-Platz messen, steht da auf dem Programm. Im GZ Heuried betreiben Kinder schliesslich während dreier Tage (14.-16.8.) ein eigenes kleinen Restaurant und eine Sirup-Bar. Für Abwechslung und Spiel und Spass nach jedem Geschmack ist in den Sommerferien also gesorgt.

 

Kontakt für Medien

Stefan Feldmann, Medienstelle ZGZ, Tel. 043 466 96 24, Mail: stefan.feldmann@gz-zh.ch

Publiziert am: 20.06.2017

Zürcher Gemeinschaftszentren: Im steten Wandel

Die einzige Konstante ist der stete Wandel – auch bei den Zürcher Gemeinschaftszentren, wie der eben erschienene Jahresbericht 2016 zeigt: Die Weiterentwicklung des Angebots durch neue Ideen und aufgrund aktueller Themen bei gleichzeitiger Pflege von Traditionen und Angeboten, die für die Bevölkerung in den Zürcher Quartieren einen hohen Stellenwert besitzen, ist und bleibt eine stetige Herausforderung. Doch die Mischung stimmt: Mit 1,22 Millionen Besuchen konnten die 17 Zürcher Gemeinschaftszentren 2016 einen kräftigen Zuwachs an Besucherinnen und Besuchern verzeichnen.

Seit mehr als 60 Jahren investieren die Zürcher Gemeinschaftszentren (ZGZ) im Auftrag der Stadt Zürich in Kultur und Bildung, schaffen Freiräume für Austausch und Begegnung. Dabei ist das Angebot der Zürcher Gemeinschaftszentren einem ständigen Wandel unterworfen: Die von einer Stiftung getragenen 17 Gemeinschaftszentren nehmen die gesellschaftlichen Entwicklungen in ihren Quartieren auf und passen die Angebote den sich stets verändernden Bedürfnissen der Bevölkerung an. Und so stehen neue Angebote wie Mittelschultreffs oder Aussenstellen in stark wachsenden Quartieren wie Manesse oder Altstetten neben traditionellen Angeboten wie Räbeliechtli-Umzüge oder Flohmärkte.

Dass die Mischung von Innvoation und Beständigkeit aber stimmt, zeigt die Statistik: Im Jahre 2016 verzeichneten die Gemeinschaftszentren 1,22 Millionen Besucherinnen und Besucher, rund 50'000 mehr als im Vorjahr. Erfreulich dabei ist, dass die Besucherzahlen in allen Bereichen gewachsen sind, sei es bei den Teilnahmen an Bildungsangeboten und Veranstaltungen, sei es bei den Besuchen in den Werkstätten und Kafis. Ebenfalls ein kräftiges Plus konnte bei den Raumvermietungen für Veranstaltungen von Privatpersonen und Vereinen verzeichnet werden.

Panorama zur Arbeit der Zürcher Gemeinschaftszentren

Wie vielfältig das Angebot in den Zürcher Gemeinschaftszentren ist, zeigt der Jahresbericht 2016 der ZGZ anhand einer Reihe von Beiträgen. Erstmals werden darin auch vier Personen porträtiert, für die «ihr GZ» aus ganz unterschiedlichen Gründen wichtig ist. So etwa eine aus Deutschland zugewanderte Mutter, die dank dem GZ in Zürich heimisch geworden ist. Oder eine ältere Dame, die sich mit Kursangeboten eine eigene Existenz aufbauen konnte und seit mehr als 40 Jahren in ihrem GZ präsent ist. Porträtiert wird ein Jugendlicher, der bei den JugendarbeiterInnen seines GZ immer Rat und Hilfe holen konnte. Und eine junge Vereinspräsidentin, die für ihre Volkstanzgruppen auf die Räumlichkeiten im GZ angewiesen ist.

Neben der eigentlichen Berichterstattung über die Geschäftstätigkeit und das positive finanzielle Ergebnis bietet der Jahresbericht 2016 darüberhinaus einen Einblick in die alltägliche Arbeit der Zürcher Gemeinschaftszentren. So widmen sich zwei Beiträge dem Bereich Tierhaltung sowie den Ateliers und Werkstätten – zwei Alleinstellungsmerkmale der Zürcher Gemeinschaftszentren in der Stadt Zürich. Vier weitere Beiträge widmen sich Themen aus den Bereichen Integration, Quartierarbeit, Freizeitgestaltung und Jugendarbeit.

Der Jahresbericht 2016 steht wie immer unter «Stiftung» zum Download bereit.


Kontakt für Medien:

Sabine Schenk, Geschäftsführerin Zürcher Gemeinschaftszentren, Tel. 043 300 60 01, Mail: sabine.schenk@gz-zh.ch

Publiziert am: 09.05.2017

Mit Spiel und Spass durch die Frühlingsferien

Die Sonne wärmt im Freien schon wieder kräftig, die Natur erwacht aufs Neue zum Leben: Der Winter ist vorbei, der Frühling steht vor der Tür – und damit auch die Frühlings-Schulferien in der Stadt Zürich. Eine gute Gelegenheit, um die schulfreie Zeit mit Spiel und Spass zu geniessen. Gelegenheit dazu bietet einmal mehr das abwechslungs- und erlebnisreiche Ferienprogramm der 17 Zürcher Gemeinschaftszentren.

Passend zur Jahreszeit zieht es einige Gemeinschaftszentren mit ihren Ferienangeboten in die freie Natur: In der Abenteuerwoche des GZ Witikon (18-21.4.) beim Segetenhaus stehen spannende Erlebnisse im Wald und am Bach auf dem Programm. Das GZ Wollishofen (18.-21.4.) lädt zur grossen Entdeckungsreise mit Mikroskopen, Bestimmungsbüchern und Experimentenkasten in den Entlisbergwald ein.

Auf der hauseigenen Brache machen sich die Kinder im GZ Leimbach (25.-28.4.) auf in die Heimat der «Wilden Kerle» und suchen nach bärtigen Elfen und zarten Gnomen. Um Fabelwesen dreht sich auch das Ferienangebot im GZ Loogarten (19./26.4.): Aus Ton und allerlei Material entstehen kleine, buntbemalte Zwerge für den Balkon oder den Garten. In einen regelrechten Farbenrausch eintauchen kann man im GZ Buchegg (19.-21.4.): Die Kinder lernen, wie man eigene Farben herstellt und damit grossflächige Bilder malt. Selbstgebaute Tisch-, Wurf- und Fingerspiele stehen im Ferienangebot des GZ Loogarten (26.-28.4.) im Mittelpunkt.

Experimentierfreudig geht es im Atelier des GZ Wipkingen zu und her (18.-21.4.): Dank verschiedensten Techniken entstehen aus den unterschiedlichsten Materialien Elefanten, Meersäuli oder auch Drachen. Veränderung und Verwandlung ist das Thema im GZ Affoltern (18.-21.4./24.-28.4.): Wie wird aus einer Raupe ein Schmetterling? Oder wie wurde aus der Schallplatte die CD? Auf die Spuren von allerlei Rätsel können sich Dritt- bis Sechstklässler während dreier Tage im GZ Höngg/Rütihof (19.-21.4.) begeben. Auf die Spuren der altem Römer machen sich derweil die Kinder im GZ Bachwiesen (24.-27.4.): Wie sah es damals in der Schweiz, oder beser gesagt, in Helvetien aus?

Wie immer in den Frühlingsferien ist in einigen der Zürcher Gemeinschaftszentren auch der Zirkus zu Gast. Kinder, die sich also schon immer mal als Clown oder Akrobatin, als Jongleur oder Magierin versuchen wollten sind im GZ Heuried (18.-21.4.), im GZ Riesbach (24.-28.4.), im GZ Witikon (24.-28.4.) und im GZ Höngg/Rütihof (25.-28.4.) willkommen. Selbstredend wird die Zirkuswoche überall mit einer Vorstellung für Eltern, Geschwister und FreundInnen abgeschlossen.

Nicht nur als Zirkus-ArtistInnen kann man schnell ausser Atem geraten, sondern auch beim Yoga-Training im GZ Hottingen (24.-28.4.), wobei neben Yoga auf viel Sport und Spiel und spannende Geschichten auf dem Programm stehen. Rund um die digitalen Medien dreht sich das Ferienangebot im Mittelstufentreff im GZ Heuried (25.-28.4.): Ziel ist das Drehen und Schneiden eines eigenen Films über das Quartier. Und im GZ Seebach (26.-29.4.) finden erneut die unvergesslichen Girls Days mit Ausflügen, Workshops und einer gemeinsamen Übernachtung im GZ statt.

Die Zürcher Gemeinschaftszentren bieten im Rahmen eines Kinderkultur-Projekts verschiedene Ferienwochen in Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern an. Eine Waldwoche mit vielen künstlerischen Aktivitäten organisiert das GZ Schindlergut (24.-27.4.). Unter dem Motto «Schere, Stein, Papier» steht die Woche im GZ Oerlikon (18.-21.4.), wo mit einfachen Materialen experimentiert wird. Im GZ Hirzenbach (25.-29.4.) schliesslich dreht sich alles um allerlei Flugobjekte, die erkundet und nachgebaut werden.

Kontakt für Medien

Stefan Feldmann, Medienstelle ZGZ, Tel. 043 466 96 24, Mail: stefan.feldmann@gz-zh.ch

Publiziert am: 28.03.2017

Fantasievolle Osternestchen mit farbenfrohen Eiern

Neben den Advents- und Weihnachtsbräuchen ist auch das Osterhandwerk fester Bestandteil im schweizerischen Brauchtum: Farbenfroh bemalte oder im Kräutersud gekochte Ostereier sind dabei der wohl bekannteste Bestandteil des Osterbrauchtums. Aber auch das fantasievolle Gestalten von Osternestchen oder das Schmücken von Osterbäumen gehört dazu. Die Zürcher Gemeinschaftszentren pflegen das österliche Brauchtum auch dieses Jahr an zahlreichen Nachmittagen für Gross und Klein.

Farbige Ostereier sind heute eine weltweitverbreitete Tradition. Woher sie stammt, ist nicht restlos geklärt. Vieles spricht allerdings dafür, dass die Tradition des Ostereierfärbens von Armenien über Russland nach Mitteleuropa gekommen ist, wo es seit dem 16. Jahrhundert nachgewiesen werden kann. Das Ei ist dabei genauso wie der Hase, der die farbigen Eier angeblich am frühen Morgen im Garten versteckt, ein Symbol der Fruchtbarkeit und damit der Auferstehung. Fast vergessen ist heute hingegen, dass, bevor sich der Osterhase überall durchsetzen konnte, in vielen Regionen der Schweiz entweder der Kuckuck oder der Fuchs die Ostereier brachte.

Neben dem Advents- und Weihnachtswerken pflegen die Zürcher Gemeinschaftszentren auch die Osterbräuche. So auch dieses Jahr: In vielen der 17 Zürcher Gemeinschaftszentren haben Kinder und Erwachsene in den kommenden Tagen und Wochen die Möglichkeit Ostereier zu färben, Osternestchen zu gestalten oder Ostergebäck zu backen.

Die Aktivitäten im Überblick

GZ Affoltern: Ostereier färben und Ostereier verzieren (Eier vorhanden): Mi, 12.4., 14-18 Uhr; Sa, 15.4., 13-17 Uhr

GZ Bachwiesen: Osterwerken im Atelier (für Kinder ab 3 Jahren): Mi, 22./29.3., 14-17.15 Uhr; Sa, 8.4., 14-17 Uhr; Ostereier färben und verzieren (Eier selber mitbringen): Mi-Sa, 5.-12.4., sowie Mi, 12.4., 14-17.15 Uhr

GZ Buchegg: Osterdekorationen gestalten: Mi, 5.4., 14-17 Uhr; Ostereier färben (Eier vorhanden): Mi, 12.4., 14-17 Uhr

GZ Grünau: Osterwerken (für Schulkinder), Do, 23.3., 14-17 Uhr; Ostereier färben (Eier vorhanden) und Osternestchen gestalten: Mi, 12.4., 14-17 Uhr

GZ Heuried: Ostereier färben (Eier vorhanden) und Osterkörbchen gestalten: Di-Do, 11.-13.4., 14.30-18 Uhr

GZ Hirzenbach: Ostereier färben und verzieren (Eier vorhanden): Mi, 12.4., 14-17 Uhr

GZ Höngg/Rütihof: Ostereier färben (Gekochte Eier selber mitbringen oder vor Ort beziehen), im QuarTierhof Höngg, Regensdorferstrasse 189, Sa, 8.4., 14-17 Uhr

GZ Leimbach: Osternestchen gestalten: Mi, 5./12.4., 14-17.30 Uhr; Teighäschen backen: Di, 11.4., 14-17.30 Uhr

GZ Loogarten: Samenkugeln als Ostergeschenk herstellen: Mi, 5./12.4., 14-18 Uhr; Ostereier färben (Eier selber mitbringen): So, 9.4., 14-17.30 Uhr

GZ Oerlikon: Osterdekorationen und Ostergeschenke basteln: Fr, 7.4., 14.30-18 Uhr

GZ Seebach: Ostereier färben (Eier vorhanden): Mi, 12.4., 14-17 Uhr

GZ Wipkingen: Russische Ostern (Ostereier und Oster-Matrjoschkas bemalen): Sa/So, 8./9.4., 14-18 Uhr; Osternestchen gestalten und Ostereier färben (Gekochte Eier selber mitbringen): Mi, 12.4., 14-16.30 Uhr

GZ Wollishofen: Osternestchen gestalten: Mi, 5.4. 14-17.30 Uhr (Standort Neubühl); Nestli basteln und Eiersuche, Do, 6.4. 16-18 Uhr, Albisstrasse 103 (im Rahmen des Projektes «Treffpunkt Albisstrasse»); Ostereier farben: Mi, 12.4., 14-17.30 Uhr (Standort Neubühl)

 

Kontakt für Medien

Stefan Feldmann, Medienstelle ZGZ, Tel. 043 466 96 24, Mail: stefan.feldmann@gz-zh.ch

Publiziert am: 21.03.2017

Offen für alle: Jugendliche organisieren GZ-Jam

Die Zürcher Gemeinschaftszentren sind für alle da: Für Familien mit Kindern, Erwachsene und SeniorInnen. Und natürlich auch für Jugendliche: 12 der 17 Zürcher Gemeinschaftszentren verfügen über einen Jugendtreff, der von den Jugendlichen selber mitgestaltet werden kann. Insbesondere aber werden die Jugendlichen in den Gemeinschaftszentren darin unterstützt, eigene Ideen einzubringen und zu verwirklichen. Wie beispielsweise den «GZ-Jam» im GZ Hirzenbach.

Jam-Kultur lebt vom spontanen Miteinander, lädt zum Mitmachen ein, lässt die Grenze zwischen BesucherInnen und KünstlerInnen verschwinden. War der Jam-Gedanke einst vor allem in der Jazz-Musik stark verbreitet, so wird er heute auch stark in der Hip-Hop-Szene gelebt und ist unter Jugendlichen sehr beliebt. Dies zeigte sich unter anderem auch letzten Herbst, als im GZ Hirzenbach der erste «GZ-Jam» organisiert wurde: Rund 50 Jugendliche nahmen daran teil und trugen zu einer kreativen und angenehmen Jam-Atmosphäre bei. Am 3. März geht im GZ Hirzenbach nun der zweite «GZ-Jam» über die Bühne (siehe Kästchen).  

Engagierte Jugendliche

Der «GZ-Jam» ist eines von unzähligen Projekten Jugendlicher, das von der Jugendarbeit der Zürcher Gemeinschaftszentren (ZGZ) ermöglicht wird. Zentraler Leitgedanke der Jugendarbeit der ZGZ ist dabei, dass den Jugendlichen nicht einfach fixfertige Veranstaltungen angeboten werden, sondern diese darin unterstützt werden, eigene Ideen einzubringen und zu realisieren. So wie der «GZ-Jam»: Er wird von einer Gruppe Jugendlicher organisiert, welche im GZ Hirzenbach selbstverwaltet den «Musikraum» betreibt. Dieser entstand durch die Umnutzung eines ehemaligen Proberaums, der letztes Jahr von den Jugendlichen in freiwilliger Arbeit umgebaut und mit der nötigen Technik ausgerüstet wurde. Durch die selbstverwaltete Struktur übernehmen die Jugendlichen dabei automatisch Verantwortung für den Raum und sein Nutzung. Und sie erhalten so nicht nur die Möglichkeit, ihre Begeisterung für die verschiedensten Musikrichtungen gemeinsam auszuleben, sondern sie machen gleichzeitig wichtige soziale Lernerfahrungen. Die JugendarbeiterInnen des GZ Hirzenbach unterstützen sie dabei im Hintergrund, geben spezifische Hinweise für ein gutes Gelingen und stellen die Anbindung an das Gemeinschaftszentrum sicher.

Infrastruktur und Beziehungsarbeit

Von den 17 Zürcher Gemeinschaftszentren verfügen 12 über einen Jugendtreff, der mehrmals wöchentlich für die Jugendlichen aus dem Quartier geöffnet ist und für weitere Aktivitäten genutzt oder gemietet werden kann. Die Treffs können von den Jugendlichen aktiv mitgestaltet werden und bieten Infrastruktur für viele unterschiedliche Interessen: Musikanlagen, Spielgeräte, Sofas, Computers etc. Hier finden die Jugendlichen den Freiraum, um die Freizeit gemeinsam und unter sich zu verbringen. Sie werden aber auch bei der Organisation von Parties, der Durchführung von Spiel-Turnieren oder der Planung von Ausflügen unterstützt. Einige Gemeinschaftszentren bieten zudem auch Musikübungsräume an, die sehr begehrt sind und auch von zahlreichen Jugendbands genutzt werden. Die Jugendarbeit der Zürcher Gemeinschaftszentren ist in den Quartieren der Stadt Zürich tätig und fokussiert sich auf Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren, ist aber gegen unten und oben offen.

Zentral für die Jugendarbeit der ZGZ ist die Beziehungsarbeit mit den Jugendlichen: Die Jugendarbeitenden der ZGZ stehen den Jugendlichen in allen Lebenssituationen beratend zur Seite, stellen ihnen Informationen zu vielen Themen zur Verfügung, befähigen sie zur Problembewältigung und damit zu einer selbstbestimmten Lebensführung.

Die Jugendlichen in der Stadt Zürich nutzen die Angebote der 17 Zürcher Gemeinschaftszentren rege, und nicht nur die jugendspezifischen: Neben rund 95'000 Teilnahmen an jugendspezifischen Angeboten verzeichnen die ZGZ jährlich auch rund 80'000 Teilnahmen Jugendlicher an generationenübergreifenden Angeboten (Kursangebote, Werkstätten etc.).

 

 

2. GZ-Jam im GZ Hirzenbach

Der GZ-Jam findet zum zweiten Mal statt und kombiniert die Jam-Kultur der Hip-Hop- und der Rock-Szene. Auf zwei Floors können Interessierte zuhören und sich selbst beteiligen. Der Jam-Gedanke lädt dabei zum Mitmachen ein und lässt die Grenze zwischen BesucherInnen und KünstlerInnen verschwinden. Alle sind Teil des Jams, alle bekommen Respekt für ihren Beitrag. Der Anlass ist offen für Teilnehmende jeglichen Alters.

 Der Event wird von einer jungen, selbstorganisierten Gruppe Jugendlicher getragen, die im GZ Hirzenbach den «Musikraum» bestehend aus Proberaum & Studio betreibt. Das Studio wie auch der GZ-Jam sind dabei stilübergreifend: Im Musikraum läuft Gitarrenmusik rund um Indie, Rock und Metal. Die Disco des GZ ist das Zentrum für Rap, Freestyles, Dance-Battles, Beatbox und DJing und.

 

Freitag, 3. März, ab 19 Uhr, GZ Hirzenbach

 

 

 

Kontakt für Medien generell:

Stefan Feldmann, Medienstelle Zürcher Gemeinschaftszentren, Tel. 043 466 96 24, Mail: stefan.feldmann@gz-zh.ch

Kontakt für Medien bei Interesse für eine Berichterstattung zum GZ-Jam:

Philippe Haldi, Fachbereich Jugend GZ Hirzenbach, Tel. 044 325 60 17 (Mi-Sa), Mail: philippe.haldi@gz-zh.ch

 

Publiziert am: 21.02.2017

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Stefan Feldmann, Medienbeauftragter
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