Urban Gardening in Riesbachs Garten: Gemeinsam gärtnern macht Freu(n)de

Im GZ Riesbach stehen seit dem Frühling 2013 14 Pflanzbehälter (L / B / H: 1.2 / 1.0 / 0.85 m) zum gemeinschaftlichen Gärtnern bereit. Derzeit sind alle Behälter ausgebucht. Es existiert eine Warteliste, auf die Sie sich bei Bedarf setzen lassen können. 

Trägerschaft von Riesbachs Garten ist das GZ Riesbach. Ansprechperson: Simone Glauser simone.glauser@gz-zh.ch

2014 wurde zudem der «Gartenclub Riesbachs Garten» ins Leben gerufen. Ziel ist, sich gegenseitig zu unterstützen (z.B. beim Giessen, Tipps und Tricks austauschen, überzählige Pflanzen tauschen u.a.m.), sich auszutauschen, neue Gartenideen auszuhecken – und Spass beim gemeinschaftlichen Gärtnern zu haben.

Anprechpersonen sind Elke Vogelsanger (elkevogelsanger@hotmail.com) und Simone Glauser

Folgende Regeln und Abmachungen gelten (Stand März 2014, Anpassungen sind jederzeit möglich)

  • Mitmachen können alle Menschen – ob jung oder älter, alleinstehend, als Pärli oder Familie.
  • Gepflanzt kann alles werden, was Freude macht – und legal ist.
  • Es soll angestrebt werden, möglichst naturnah zu gärtnern. Tipps und Tricks dazu finden sich auf der Homepage www.gz-zh.ch/gz-riesbach.
  • Die Miete eines ganzen Pflanzbehälters kostet 20 Franken pro Saison und ist im Voraus fällig.
  • Die Miete eines Pflanzbehälters dauert eine Saison jeweils von Frühling bis Herbst und muss jährlich erneuert werden. Es besteht ein Vorrecht auf Weiterführung des Pflanzgartens.
  • Bei Bedarf (Nachfrage) wird eine Interessentenliste zur Miete der Pflanzbehälter geführt.
  • Werkzeug kann auf eigenes Risiko in der abschliessbaren Gartenkiste deponiert werden.
  • Pflanzbehältermietende können den Wasserhahn, den Schlauch und die Giesskanne beim Schopf benutzen. Der Schlüssel zum Wasserhahn ist in der grossen Holzkiste beim Schopf. Bitte nach Spritzen den Schlüssel in der Kiste versorgen.
  • Die Pflanzbehältermietenden verpflichten sich, ihre Gärten möglichst gut im Schuss zu halten.
  • Ein Beitritt zur Kompostgruppe auf dem Gelände ist möglich und erwünscht. 

Und zum Schluss noch dies: Es gelten die Lärmschutzbedienungen der Stadt Zürich. Riesbachs Garten soll eine grüne Ruheoase sein und kein Partyort...

Das Anmeldeformular und die Bedingungen sind hier als Download erhältlich.

Tipps und Tricks für Riesbachs Gärtnerinnen und Gärtner

Unsere 14 Gartenbeete im Riesbachs Garten sind unterschiedlich sonnenexponiert.

Die Beete 1 bis 5 (sie befinden sich beim Gartensitzuplatzeingang zum GZ) haben im Sommer Morgenschatten. Ab ca. 11 Uhr kommt die Sonne auf die Beete. Dann kann es sehr heiss werden. Ab ca. 15 Uhr fällt der Baumschatten der Platanen auf die Kisten. Entsprechend können Pflanzen gewählt werden, die einen mittleren bis hohen Sonnenbedarf haben, resp. ertragen.

Die Beete 6 bis 10 haben am längsten Sonne. Bereits am Morgen ab ca. 9 Uhr werden sie besonnt und der Abendschatten fällt erst gegen 17 Uhr an. Entsprechend sind sonnen- und wärmeresistente Pflanzen, die aber auch einen höhreren Wasserbedarf haben, hier die erste Wahl.

Bei den Beeten 11 bis 14 sind die Verhältnisse ähnlich wie bei den Beeten 1 bis 5. Die Sonne ist im Verlauf des Vormittags und bis Mittag dominant. Danach kommt rel. rasch der Nachmittagsschatten

Urban Gardening – so gelingt das Gärtnern in Kisten

Welche Pflanzen eigenen sich besonders? Derzeit (2013) ist die Erde in den Pflanztrögen noch gut mit Nährstoffen versorgt, sodass sich eigentlich alle Nutzpflanzen eignen. Wobei bei der konkreten Wahl auf die Sonnenexponiertheit gemäss Lage geachtet werden muss.

Aber: Kulturpflanzen, die lange Zeit auf demselben Standort stehen, entziehen dem Boden über Jahre hinweg die gleichen wichtigen Pflanzennährstoffe und laugen den Boden aus. Um dem entgegen zu wirken, sollten die Bepflanzungen rotieren und nur alle 3 Jahre in derselben Kiste angebaut werden.

Eine regelmässige Düngung im Frühjahr ist beim Gemüsebau in Kisten unumgänglich, denn die Humusmenge ist beschränkt und der Boden wird schnell ausgelaugt.

Hier gibt es Bepflanzungsvorschläge, welche sich für die eingesetzten Kisten besonders eignen. Danke an Regine Hofstetter von Grün Stadt Zürich für diesen Input.