Portrait

Die Zürcher Gemeinschaftszentren (GZ) sind soziokulturelle Einrichtungen für die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Zürich. Im Auftrag der Stadt investieren wir in Kultur und Bildung und schaffen Freiräume für Austausch und Begegnung. Die gesellschaftliche Teilhabe, Chancengleichheit und Integration aller Bevölkerungsgruppen wird damit in den Quartieren der Stadt Zürich seit Jahren gefördert. Im Zentrum steht dabei das Ziel, durch die Gestaltung von Begegnungsorten und durch die Unterstützung von Selbstorganisation zu einem guten Zusammenleben in einer modernen Gesellschaft beizutragen.

Die Zürcher Gemeinschaftszentren zählen jährlich über eine Million Besuche.

Raum für alle in Zürich

Heute gibt es in der Stadt Zürich in den verschiedenen Quartieren 17 Gemeinschaftszentren unterschiedlicher Grösse. Sie bieten Raum für fast alles. Im GZ kann man schöpferisch tätig sein, sich mit anderen treffen und vernetzen, an allem Möglichen teilnehmen, spielen, lernen, selber produzieren, Einfluss auf sein Umfeld nehmen - oder einfach nur entspannen und konsumieren.
Die meisten Räume können auch für selbständige Nutzungen günstig gemietet werden.

Die Gemeinschaftszentren sollen für alle, unabhängig von der Kaufkraft, zugänglich sein. Durch kluge Preisgestaltung gekoppelt mit der Möglichkeit anstatt von Geld eine Gegenleistung einzubringen, kann dies gewährleistet werden.

Die Fachteams der Gemeinschaftszentren unterstützen traditionelle Formen der ehrenamtlichen Leistung wie Nachbarschaftshilfe und investieren durch das Schaffen von  Anreizen und durch Support auch in  Formen von Leistungsaustausch zwischen Einzelpersonen und Gruppen, die auf dem Prinzip der Gleichwertigkeit beruhen.
Eine gute Nutzung durch alle Bevölkerungsschichten ist ein wichtiger Wert für die ZGZ. Besonders sensible Gruppierungen wie Jugendliche oder sozial Benachteilige werden mit dem Ziel der Teilhabe speziell unterstützt.

Geschichten aus dem Alltag

Anna Lamprou (35) ist mit ihrer Familie aus den USA in die Schweiz gezogen: „Weil ich mich im Quartier vernetzen und Deutsch lernen wollte, bin ich auf das GZ Heuried gestossen.“ Seit acht Monaten organisiert Anna zusammen mit anderen Eltern den Rollenden Donnerstag, ein Spielangebot für Familien mit Kleinkindern. „Am Rollenden Donnerstag hat meine Tochter Spass, wir haben viele andere Familien kennengelernt und im Deutsch habe ich bereits Niveau B1 erreicht!“

Adela Hüberli (36) ist Mutter von zwei Mädchen (5 und 3 Jahre), liebt es mit Kindern zu basteln und ist gerne unter Leuten. Über mehrere Jahre war sie Aupair im Welschland, spricht diverse Sprachen. Hier im Rütihof wo sie wohnt, ist ihr manchmal etwas wenig los. Mit ihrem Anliegen, ein Basteltreffen zu lancieren, gelangt sie in die Schüür (Standort des GZ Höngg/Rütihof). Das GZ unterstützt sie beim Ausschreiben des Angebots und stellt ihr die Räumlichkeiten zur Verfügung. Seit nun fast zwei Jahren gibt Adela am Donnerstagnachmittag Bastelideen Müttern mit Kindern weiter.

Aus dem Fachbereich Bildung/Kinder und Tiere des GZ Heuried: Bereits mehrmals kamen Kinder und Eltern auf mich zu und fragten mich, warum Esel so lange Ohren haben? Ehrlich gesagt, ich wusste die Antwort nicht, auch Google half nicht weiter. Dann kam bei so einem Gespräch ein Kind dazu und sagte: „He, ich weiss es. Esel waren und sind ja Wüstentiere und brauchen die langen Ohren um zu kühlen.“ Klever, und sage und schreibe… es stimmt sogar. Esel brauchen ihre grossen Ohren um die Körpertemperatur zu regulieren.

Kontakt

Zürcher Gemeinschaftszentren
Schaffhauserstr. 432, Postfach 7164
8050 Zürich

043 300 60 00

gz-geschaeftsstelle@gz-zh.ch

Öffnungszeiten
Stadtplan, VBZ Haltestelle

Geschichte

Von der Eröffnung des ersten Robinsonspielplatzes im Jahre 1954 bis heute. Erfahren Sie mehr über die Geschichte der Stiftung Zürcher Gemeinschaftszentren:

Geschichte