Aktuelles

Vernissagen in den Gemeinschaftszentren

Als krönender Abschluss der «Gastatelier»-Projekte der Zürcher Gemeinschaftszentren finden noch vor den Sommerferien vier Vernissagen statt. Das Projekt, welches parallel an vier verschiedenen Orten stattfand, stellt professionellen Kunstschaffenden für längere Zeit ein Atelier in einem der Zürcher Gemeinschaftszentren zur freien Verfügung. Die Kunstschaffenden widmen sich dort einem künstlerischen Projekt mit Bezug zu Kinderkultur. An den Vernissagen werden Werke sowohl der KünstlerInnen als auch der Kinder ausgestellt. 

Alex Zwalen - GZ Loogarten, 2. Juli 2014, 17.00-19.30 Uhr

Während des Aufenthalts von Alex Zwalen im Gastatelier GZ Loogarten sind unzählige Bilder, Portraits von BesucherInnen und Momentaufnahmen alltäglicher Situationen im und rund ums GZ entstanden. Interessierte Kinder konnten mit dem Künstler in die Welt der Malerei eintauchen, indem sie das GZ und die Umgebung erforschten und ihre Eindrücke malerisch festhielten.

Die Vernissage findet im Glashaus des Empfangs und im Café oh Loo im 1. Stock statt. 

Oliver Zenklusen - GZ Buchegg, 6. Juli 2014, ab 11 Uhr

Während 5 Wochen nahm Oliver Zenklusen die Kinder im GZ Buchegg mit auf seine fotografische Entdeckungsreise, liess sie mit der Cyanotypie, einem Blau-Weiss-Verfahren aus den Urzeiten der Fotografie, experimentieren und mit einer Afghanischen Portraitkamera Bilder wie aus vergangenen Zeiten machen.

Die dabei eingefangenen Bilder können an der Vernissage im Studio des GZ Buchegg bewundert werden.

Andrea Steiner - GZ Hirzenbach, 9. Juli 2014, 16.00-19.00 Uhr

Andrea Steiner setzte sich während 8 Wochen mit dem Thema «Sockel-Kunstwerk-Raum» auseinander. Was ist Kunst? Wann ist etwas Kunst und warum? Diese Fragen wurden mit den beteiligten Kindern anhand der Arbeit mit verschiedenen Objekten und Materialen erörtert und ausprobiert.

Die Ergebnisse dieser spannenden Auseinandersetzung werden an der Vernissage im GZ präsentiert.

Beate Frommelt – GZ Riesbach, 9. Juli 2014, 17.00-19.00 Uhr

Während der zwei Monate, in denen Beate Frommelt das Werkatelier besetzt hielt, haben die Fäden Überhand genommen. Die Kinder wurden dazu angeregt, auszuprobieren, was sich alles mit Holz und Faden anstellen lässt. Zum zweiten Mal wird an der Vernissage Beate Frommelts Installation zwischen den Bäumen im Park schweben.

Die Werke der der Kinder sind im Werkatelier (1. UG) sowie im Park des GZ Riesbach ausgestellt.

Hintergrund-Informationen zum Projekt

Kinderkultur weckt gezielt die Freude und Sensibilität von Kindern für künstlerische Betätigungen und künstlerische Inhalte. Die Beschäftigung mit den Künsten schult die Wahrnehmung und Urteilskraft und hilft, einen differenzierten Umgang mit der Umwelt zu entwickeln. Zur Förderung der Kinderkultur in der Stadt Zürich haben die Zürcher Gemeinschaftszentren verschiedene Projekte lanciert. Sie alle haben zum Ziel, Kindern, welche die bisherigen Angebote nicht nutzen, den Zugang zu Kunst und Kultur zu öffnen. Das Projekt «Gastatelier» geht voraussichtlich im Frühling 2015 mit neuen Kunstschaffenden in eine zweite Runde. Die Ausschreibung für Kunstschaffende findet im Herbst 2014 statt. 

Kontakt für weitere Informationen:

Zürcher Gemeinschaftszentren
Projektleitung Kinderkultur

Monika Cajas, Tel. 043 300 60 07, monika.cajas@gz-zh.ch
Françoise Blancpain, Tel. 079 488 14 03, kinderkultur@gz-zh.ch

www.gz-zh.ch
www.kinderkultur.gz-zh.ch

Publiziert am: 25.06.2014

Sommerferien in den GZ: Aktiv oder chillen – für jeden etwas

Fünf Wochen Schulferien – für die meisten Kinder und Jugendlichen die schönste Zeit des Jahres. Die einen zieht es mit ihren Eltern in den kommenden Wochen ans Meer oder an andere ferne, exotische Orte. Oft liegt aber das Spannende und Interessante auch ganz nah: in der eigenen Stadt, im eigenen Quartier. Wie in den Vorjahren stellen die 17 Zürcher Gemeinschaftszentren für Kinder, welche die Ferien zu Hause verbringen, auch dieses Jahr ein abwechslungsreiches Ferienangebot zur Verfügung. Und es hat für jeden etwas: Für jene, die aktiv sein wollen, und für jene, die lieber chillen.

Wie immer, wenn die Sonne vom Himmel brennt, bietet das kühle Nass Zuflucht und Abkühlung. Bestens dafür geeignet ist das GZ Wollishofen, welches unmittelbar am Ufer des Zürichsees liegt: Einerseits steht hier eine Schatzsuche, der Bau von Flössen und Hütten für gestrandete Matrosen auf dem Programm (14.-18.7., 21.7.), andererseits eine Einführung in die Kunst des Kanufahrens (16./17.7., 22./23.7.). Und im August können Kinder und Jugendliche unter der Anleitung eines erfahrenen Guides erste Versuche auf dem Surfbrett und beim «Stand Up-Paddeln» unternehmen (6.-8.8.).

In die Steinzeit geht es im GZ Bachwiesen: Hier entdecken die Kinder die Welt der Familie von Fred Feuerstein (12.-15.8.). Das Mittelalter lebt im GZ Seebach wieder auf, mit einem grossen Ritterfest als Abschluss (11.-15.8.). Um Städtebau dreht sich das Ferienangebot im GZ Schindlergut: Hier entstehen aus Kartonschachteln aller Grössen eindrucksvolle Städte und Siedlungen (14.-17.7.). Der Kinderbauernhof mit seinen Tieren und Pflanzen ist derweil das Thema im GZ Wipkingen (12.-16.8./19.-22.8.). Klassischer Spiel und Spass inklusive Eselreiten gibt es auf der Kollerwiese mit dem GZ Heuried (15.-18.7.) oder aber in der Siedlung Brunnenhof mit dem GZ Oerlikon (12./13.8.). Zu einer «Sommerspielstadt» lädt das GZ Hirzenbach ein (11.-16.8.). Das GZ Grünau veranstaltet für die ganze Familie eine Zeltwoche auf der Robwiese (11.-15.8.). In den Wald zieht es schliesslich das GZ Buchegg: Hier wird der Sommerwald, seine Pflanzen und Tiere erforscht (14.-17.7.). Und ebenfalls in die freie Natur geht es mit dem GZ Witikon: Hier erfahren die Kinder alles über das Leben der Indianer (11.-15.8.).

Immer gerne schnuppern Kinder Zirkusluft. Während den Sommerferien haben sie an drei Orten Gelegenheit dazu, sich als Clown oder Akrobatin, als Fakir oder Seiltänzerin, als Zauberer oder Jongleurin zu versuchen. Der Circus Luna ist im GZ Witikon (14.7.-18.7.) und im GZ Seebach (11.-15.8.) zu Gast, der Circus Balloni im GZ Hottingen (11.-15.8.). Und natürlich bildet jeweils eine Aufführung für Eltern und Freunde den Abschluss der Woche. Puste und Ausdauer ist aber nicht nur im Zirkus nötig: Das GZ Grünau veranstaltet Olympische Sommerspiele mit Disziplinen wie Fussball, Ping-Pong oder Akrobatik (14.-18.7.).

Tradition haben inzwischen auch die sommerlichen Fotografie- und Videoprojektwochen. Das GZ Buchegg führt dieses Jahr gleich zwei durch: Die erste (14.-19.7.) steht unter dem Motto «Check the risk – have fun». Dabei thematisieren, reflektieren und visualisieren Jugendliche ihren Umgang mit Risiken. Die zweite Woche (11.-15.8.) ist dem Thema «Das Unterversum» gewidmet. Dabei geht es um Räume, Tunnels und Kanalisationen, die dem Blick normalerweise verborgen bleiben. Als Ausgangpunkt dafür dient ein Besuch der Ausstellung «Unterirdisch – das Spektakel des Unsichtbaren» im Museum für Gestaltung. Auch das GZ Loogarten führt eine Projektwoche im Angebot (21.-25.7.), in der Kurzfilme entstehen. Und im GZ Witikon lernen interessierte Jugendliche, wie sie Reportagen mit der eigenen Handykamera produzieren können (14.-17.7.).

Traditionelles Handwerk können die Kinder dafür im GZ Seebach erleben: Im Sommerdruckatelier werden mit Sieb, Rakel und Farbe selbstentworfene Motive als Siebdrucke auf Stofftaschen und T-Shirts gezaubert (14.-15.8.).

Jugendlichen, denen ob der Sommerhitze mehr nach Entspannung und Gemütlichkeit zumute ist, finden schliesslich in den Sommer-Lounges des GZ Seebach (13.-18.7.) und des GZ Hirzenbach (16.-18.7.) die richtige Atmosphäre zum chillen: An schönen Abenden werden die Sofas und die Jugendbar nach draussen getragen, so dass die Jugendlichen gemeinsam die lauen Sommernächte in gemütlicher Athomsphäre geniessen können. Gemeinsam startet man im GZ Leimbach in die Sommerferien: Mit einem Grill- und Pizzabend samt Kinderkino (11.7.).

 

Kontakt für Medien:

Stefan Feldmann, Medienstelle Zürcher Gemeinschaftszentren, Tel. 043 466 96 24, Mail: stefan.feldmann@gz-zh.ch

Publiziert am: 17.06.2014

60 Jahre Zürcher Gemeinschaftszentren: eine Erfolgsgeschichte

Vor 60 Jahren wurde mit dem Robinsonspielplatz Wipkingen der Grundstein für die heute 17 Zürcher Gemeinschaftszentren gelegt. Seither waren und sind die Gemeinschaftszentren am Puls der Zeit und bieten der Bevölkerung in den Stadtzürcher Quartieren vielfältige Möglichkeiten zur Begegnung und zur Beteiligung, stärken und prägen die Gemeinschaft in den Quartieren mit. Der dieser Tage erschienene Jahresbericht 2013 bietet wie in den Vorjahren einen Einblick in die Arbeit der Gemeinschaftszentren für die Stadt Zürich. 

Die Zürcher Gemeinschaftszentren (ZGZ) blicken dieses Jahr auf eine 60jährige Geschichte zurück: In Wipkingen wurde 1954 mit dem ersten Robinsonspielplatz der Grundstein für die heutigen Gemeinschaftszentren gelegt. Wie eng sie dabei Zürcherinnen und Zürcher während ihres ganzen Lebens begleiten, schildert ZGZ-Stiftungsratspräsidentin Kathrin Martelli in ihrer Einleitung: Als zehnjähriges Mädchen durfte sie mit dem im GZ Buchegg beheimateten Zirkus Robinson auf Tournee, später fand sie als Jugendliche, als Mutter mit ihren Kindern, heute als Grossmutter mit den Enkeln in den GZ immer passende Angebote. Oder aber als Mitglied von vielen Vereinen, denen die GZ die nötige Infrastruktur für Sitzungen, Versammlungen und weiteren Aktivitäten zur Verfügung stellen.

Weiterhin grosse Nachfrage

Dass die Zürcherinnen und Zürcher die Angebote der 17 Zürcher Gemeinschafszentren ausserordentlich schätzen, zeigt einmal mehr die Nutzerstatistik: Die Gemeinschaftszentren konnten 2013 1,17 Mio. Besuche verzeichnen. Der leichte Rückgang gegenüber dem Vorjahr (1,21 Mio.) ist dabei auf die umfangreichen Erneuerungsarbeiten in drei Gemeinschafszentren zurückzu-führen, welche die Nutzung dieser Zentren zeitweilig beträchtlich einschränkten. 

Grosse Veränderungen erfuhr die Zürcher Stiftung im vergangenen Jahr mit der Übernahme der beiden Quartiertreffs Höngg und Rütihof, die nun seit 1. Januar 2013 als neues GZ Höngg/Rütihof geführt werden. Bereits im ersten Jahr konnten die Zahl der Nutzenden gesteigert und der Selbst-finanzierungsgrad verbessert werden. Auf Ende Jahr durften die ZGZ dafür das bisherige GZ Altstadthaus in die Hände eines im Quartier verankerten Vereins übergeben. Dieser sichert nun als neuer Träger die Offenheit des sympathischen Quartiertreffs im Kreis 1 für die dortige Bevölkerung.

Weiter wurden im vergangenen Jahr das aus den 1970er-Jahren stammende Lohnsystem für die Mitarbeitenden angepasst sowie nach konstruktiven Verhandlungen mit der Personalvertretung und der Gewerkschaft VPOD ein neuer Gesamtarbeitsvertrag unterzeichnet. Finanziell schlossen die Zürcher Gemeinschaftszentren mit einem leichten Gewinn ab, so dass die Reserven zum Ausgleich von Schwankungen in den Erträgen gestärkt werden konnten.

Panorama zur Arbeit der Zürcher Gemeinschaftszentren

Neben der eigentlichen Berichterstattung über die Geschäftstätigkeit und das positive finanzielle Ergebnis bietet der Jahresbericht 2013 wie in den Vorjahren erneut einen Einblick in die vielfältige Arbeit der Zürcher Gemeinschaftszentren. Anhand des Leistungsbereichs Bildung/Gestalten wird aufgezeigt, wie die Gemeinschaftszentren ihre Arbeit selbstkritisch evaluieren und sich mit ihren soziokulturellen Zielsetzungen und den Wirkungen, die sie damit erzielen, auseinandersetzen. 

Weiter berichtet der Jahresbericht 2013 vom Offenen Singen im GZ Oerlikon, vom Kleinkinderwerken im GZ Loogarten, von einem Kochprojekt für Jugendliche im GZ Höngg/Rütihof, einem internationalen Workcamp im GZ Hirzenbach, der Aufsuchenden Jugendarbeit des GZ Seebach, der Eltern-Kind-Förderung Manesse, welche durch das GZ Heuried betreut wird, von einem Mär-chenfestival im GZ Bachwiesen sowie einem Ausstellungs-Projekt mit Seniorinnen und Senioren im GZ Wollishofen. 

Der Jahresbericht 2013 steht unter «Stiftung» zum Download bereit.

Publiziert am: 05.06.2014

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Die Medienstelle bildet die Schnittstelle zwischen der Geschäftsleitung der Zürcher Gemeinschaftszentren und der Öffentlichkeit. Sie beantwortet Anfragen zum Auftrag und Betrieb der Zürcher Gemeinschaftszentren und informiert periodisch über aktuelle Themen und Angebote innerhalb der GZ. Für Detail-Informationen zum Programm der einzelnen Gemeinschaftszentren wenden Sie sich bitte direkt an die betreffenden Einrichtungen.

Stefan Feldmann, Medienbeauftragter
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Sabine Schenk, Geschäftsführerin
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