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GZ Höngg/Rütihof: Neues GZ gut gestartet

Auf Anfang Jahr hat die Stiftung Zürcher Gemeinschaftszentren (ZGZ) die bisherigen Quartiertreffs Höngg und Rütihof von der Stadt Zürich übernommen und führt diese nun unter einem Dach als GZ Höngg/Rütihof weiter. Das neue GZ ist damit der 18. Standort der Zürcher Gemeinschaftszentren in der Stadt Zürich. Die Bilanz nach einem halben Jahr Betrieb fällt durchwegs positiv aus.

Zentraler kann das GZ Höngg in seinem Quartier nicht liegen: Nur wenige Meter vom Meierhofplatz entfernt steht das lilafarbene GZ-Gebäude direkt an den Tramgleisen der Linie 13. Das Gebäude war in den 1990er Jahren als Jugendtreff gebaut worden, der grosse Musikkeller im Untergeschoss zeugt noch heute davon. Und der Raum bildet auch heute noch das Zentrum der Aktivitäten in der «Lila Villa»: Er wird einerseits für eine Konzertreihe genutzt, bei der Jazz-, Rock- und Popbands aus der ganzen Schweiz auftreten. Andererseits wird er viermal in der Woche in ein Indoorspielplatz verwandelt, wo die Kinder Spiel und Spass erleben können. Und auch als Raum für Partys und Tanzveranstaltungen ist er bei der Quartierbevölkerung beliebt, genauso wie ein kleiner Saal im ersten Stock, wo regelmässig Versammlungen, Sitzungen und Familienfeste stattfinden. Ebenfalls im Haus eingemietet sind die Anlaufstelle Kinderbetreuung und die Nachbarschaftshilfe, die so in Höngg Hand in Hand mit dem GZ arbeiten können.

Ein GZ – drei Standorte

Doch das GZ-Haus im Zentrum Hönggs ist nicht der einzige Standort des GZ Höngg/Rütihof: Anders als die meisten anderen Gemeinschaftszentren, besitzt das neue GZ mehrere Standorte. Unweit der Endhaltestelle der Buslinie 46 findet sich im Quartier Rütihof die «Schüür». Hier steht ein grosser Mehrzweckraum zur Verfügung, der gut genutzt wird, für einen Spieltreff und verschiedene Chrabbelgruppen, für eine Märchenbühne, aber auch für Yoga- oder Sprach-Kurse. Zudem finden jährlich mehrere Veranstaltungen statt, die gemeinsam mit dem EFR, einem gutverankerten Elternverein, organisiert werden. Die Zusammenarbeit reicht noch in die Zeit zurück, als die «Schüür» von der Stadt Zürich betrieben wurde. Ebenfalls im Quartier Rütihof findet sich auch der dritte Standort des Gemeinschaftszentrums: Der in einem Container untergebrachte «Kasten» dient vor allem als Treffpunkt für Jugendliche.

Dass die beiden ehemaligen Quartiertreffs seit einem halben Jahr von der Stiftung Zürcher Gemeinschaftszentren betrieben werden, hat mit einer Gebietsbereinigung zwischen der Stadt Zürich und der Stiftung Zürcher Gemeinschaftszentren (ZGZ) zu tun: Die Sozialen Dienste der Stadt Zürich konzentrieren sich neu auf die Führung von Treffpunkten in den Kreisen 1, 4 und 5, wo es wichtig ist, dass in enger Abstimmung mit weiteren Verwaltungsabteilungen schnell agiert und reagiert werden kann. Die Zürcher Gemeinschaftszentren konzentrieren sich im Gegenzug vor allem auf jene Quartiere, in denen vorwiegend gewohnt wird und bieten dort sowohl Infrastruktur wie auch ein Grundangebot an soziokulturellen Leistungen an.

Gelungener Prozess

Die Arbeiten für die Übernahme der beiden Quartiertreffs konnten 2012 gemeinsam mit den bisherigen Mitarbeitenden vorangetrieben und abgeschlossen werden. Christian Hablützel, Geschäftsführer der Zürcher Gemeinschafszentren, wertet die Tatsache, dass alle ehemaligen städtischen Mitarbeitenden dafür gewonnen werden konnten, als ZGZ-Mitarbeitende im neuen GZ weiter zu wirken, als positives Zeichen. Und auch Martin Sturzenegger, der Leiter des GZ Höngg/Rütihof, sieht viele Vorteile im neuen Verbund: So sei etwa der Jugendarbeiter des Quartiertreffs zuvor ziemlich auf sich alleine gestellt gewesen. Jetzt aber ist er in das Netzwerk der anderen GZ-Jugendarbeiterinnen und -arbeiter eingebunden und kann vom Austausch mit diesen profitieren. Auch pflegt man einen intensiven Austausch mit dem anderen im Kreis 10 beheimateten Gemeinschaftszentrum, dem GZ Wipkingen, und profitiert so sehr stark von den dort gesammelten Erfahrungen.  Aber natürlich ist der Übergangs-Prozess noch nicht gänzlich abgeschlossen: So müssen etwa die beiden bisher voneinander unabhängigen Teams nun eine neue, gemeinsame Betriebskultur entwickeln.

Keine Änderung für NutzerInnen

Für die Nutzerinnen und Nutzer des GZ Höngg/Rütihofs hat sich durch die Übernahme durch die ZGZ hingegen praktisch nichts geändert. Im Quartier Rütihof gab es anfänglich vereinzelte Befürchtungen, dass die «Schüür» geschlossen werden könnte, doch diese Bedenken konnten schnell zerstreut werden. Das GZ-Team ist zudem bemüht, das bisherige Angebot Schritt um Schritt mit weiteren Elementen zu erweitern. Insbesondere sollen die beiden GZ-Standorte als Begegnungsorte gestärkt werden. Da das GZ Höngg/Rütihof im Gegensatz zu den meisten anderen Gemeinschaftszentren aus räumlichen Gründen kein eigenes Kafi betreiben kann, versucht man dies im Sommer durch wöchentliche Grillabende in der «Schüür» oder Quartier-Znachts zu erreichen – auch das mit gutem Erfolg.

Kontakt für Medien:
Christian Hablützel, Geschäftsführer Zürcher Gemeinschaftszentren, Tel. 043 300 60 00

Martin Sturzenegger, Betriebsleiter GZ Höngg/Rütihof, Tel. 044 342 91 05

Publiziert am: 05.07.2013

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