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Kinderbetreuung: Miteinander spielen, voneinander lernen

Die familienergänzende Betreuung in der Schweiz erhält immer mehr Bedeutung, sowohl im vorschulischen wie im schulischen Bereich. Auch die 17 Zürcher Gemeinschaftszentren unterstützen ergänzende Angebote bezüglich Kinderbetreuung in den Quartieren: In vielen Gemeinschaftszentren sind eine ganze Reihe von Spiel- und Krabbelgruppen aktiv,  in welchen Kinder im Vorschulalter an einem oder mehreren Tagen betreut werden. Für Schulkinder wiederum gibt es zudem in einigen Gemeinschaftszentren die Gelegenheit an einem Mittagstisch teilzunehmen. 

Das Familienbild in der Schweiz hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt: War es früher eine Selbstverständlichkeit, dass die Mutter den Haushalt besorgt und die Kinder betreut, arbeiten heute immer häufiger beide Elternteile, sei es auf eigenen Wunsch oder aus ökonomischer Notwendigkeit. Auch die Zunahme der Eineltern-Familien sorgt dafür, dass immer mehr Eltern auf Kinderbetreuungs-plätze in Krippen, Horten und Tagesfamilien angewiesen sind.

Doch nicht nur der gesellschaftliche Wandel spricht für die familien- und schulergänzende Kinderbetreuung sondern auch pädagogische Erkenntnisse. Familienergänzende Betreuung ermöglicht den Kindern einen regelmässigen Kontakt mit anderen Kindern. Sie spielen miteinander, lernen voneinander, sie schliessen erste Freundschaften und lernen so auf andere Rücksicht zu nehmen. In frühen Kinderbeziehungen machen Kinder wichtige und für ihre Entwicklung förderliche Erfahrungen mit Gleichaltrigen. Die familienergänzende Betreuung schafft zudem eine Verbindung zwischen dem Privaten und der Öffentlichkeit, zwischen Familie und Schule. Für Kinder aus Migrantenfamilien sind diese Brücken besonders hilfreich, denn betreute Kinder bewältigen den Schuleintritt besser als jene, die sich ohne diesen vermittelnden Übergang in einer für sie fremden Lebenswelt behaupten müssen.

Auch in zahlreichen der 17 Zürcher Gemeinschaftszentren engagieren sich eine ganze Reihe von Spiel- und Krabbelgruppen für Kinder im Vorschulalter. In den zahlreichen Spielgruppen, die auf so klangvolle Namen wie «Rägeboge», «Sunneschii», «Schatzinsel», «Pingu», «Maiekäfer» oder «Bärliland» hören, werden die Kinder an einem oder mehreren Tage betreut. Die Kosten und die Flexibilität der verschiedenen Angebote sind sehr unterschiedlich, eigenes Engagement ist gefragt. Der Eintritt ist bei den meisten Gruppen auch unter dem Jahr möglich, sofern freie Plätze vorhanden sind. Die Sekretariate der jeweiligen Gemeinschaftszentren geben gerne Auskunft dazu. In einigen Gemeinschaftszentren werden zudem für Schulkinder Mittagstische angeboten. Auch hierzu erteilen die Gemeinschaftszentren gerne entsprechende Auskünfte.

Im Folgenden eine kurze Übersicht über die verschiedenen Angebote in den Gemeinschaftszentren:

Spiel-  und Krabbelgruppen:

  • GZ Affoltern: Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag
  • GZ Bachwiesen: Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag
  • GZ Grünau: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag
  • GZ Heuried: Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag
  • GZ Hirzenbach: Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag
  • GZ Leimbach: Montag, Dienstag, Freitag
  • GZ Oerlikon: Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag
  • GZ Schindlergut: Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag
  • GZ Seebach: Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag
  • GZ Wollishofen: Montag (im GZ Neubühl), Dienstag

 

 Mittagstische:

  • GZ Affoltern: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag
  • GZ Altstadthaus: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag
  • GZ Leimbach: Montag, Dienstag, Donnerstag
  • GZ Loogarten: Dienstag, Donnerstag
  • GZ Witikon: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag

 

 Beratungsangebote:

  • GZ Affoltern: Mütter- und Väterberatung für Eltern mit Kindern bis 5 Jahre: Dienstag, 14 bis 16 Uhr
  • GZ Bachwiesen: Mütter- und Väterberatung für Eltern mit Kindern bis 5 Jahre: Donnerstag, 14 bis 16 Uhr; Anlaufstelle Kinderbetreuung für Eltern mit Kindern bis 12 Jahre: Donnerstag, 14 bis 16 Uhr
  • GZ Grünau: Mütter- und Väterberatung für Eltern mit Kindern bis 5 Jahre: jeden zweiten Dienstag, 14 bis 16 Uhr; Anlaufstelle Kinderbetreuung für Eltern mit Kindern bis 12 Jahre: jeden zweiten Dienstag, 14 bis 16 Uhr
  • GZ Heuried: Mütter- und Väterberatung für Eltern mit Kindern bis 5 Jahre: Montag, 14 bis 15.30 Uhr; Anlaufstelle Kinderbetreuung für Eltern mit Kindern bis 12 Jahre: Mittwoch, 14 bis 17 Uhr, sowie Donnerstag, 9 bis 12 Uhr/14 bis 16 Uhr
  • GZ Hirzenbach: Mütter- und Väterberatung für Eltern mit Kindern bis 5 Jahre: Dienstag, 14 bis 15.30 Uhr
  • GZ Loogarten: Mütter- und Väterberatung für Eltern mit Kindern bis 5 Jahre: jeden zweiten Dienstag, 9.30 bis 11 Uhr
  • GZ Oerlikon: Anlaufstelle Kinderbetreuung für Eltern mit Kindern bis 12 Jahre, Dienstag, 9.30 bis 11.30 Uhr
  • GZ Seebach: Mütter- und Väterberatung für Eltern mit Kindern bis 5 Jahre: Mittwoch, 14 bis 16 Uhr; Anlaufstelle Kinderbetreuung: Montag, 13 bis 18 Uhr, sowie Dienstag, 8.30 bis 14 Uhr, sowie Donnerstag, 15.30 bis 20 Uhr
  • GZ Wollishofen: Mütter- und Väterberatung für Eltern mit Kindern bis 5 Jahre: Montag, 14 bis 15.30 Uhr
  • GZ Wipkingen: Mütter- und Väterberatung für Eltern mit Kindern bis 5 Jahre: Montag, 13.30 bis 16 Uhr, sowie Donnerstag, 9.30 bis 11 Uhr

 

Alle Angebote auf einen Blick

Das komplette Angebot der Zürcher Gemeinschaftszentren ist im Internet abrufbar unter www.gz-zh.ch. Wählen Sie auf der Startseite das Gemeinschaftszentrum in Ihrem Quartier aus, dort die Rubrik «Angebote». In der Suchmaske rechts können Sie anschliessend die Suche verfeinern, wobei Ihnen zuoberst die Angebote des Gemeinschaftszentrums in Ihrem Quartier, darunter die Angebote der anderen Gemeinschaftszentren angezeigt wird.

Die Angebote der verschiedenen Gemeinschaftszentren sind so verschieden wie die Quartiere, in denen sie stattfinden. Einige der angebotenen Kurse sind gratis, andere können gegen einen Unkostenbeitrag besucht werden. Bei einigen Angeboten ist die Platzzahl beschränkt, so dass sich eine frühzeitige Anmeldung lohnt. Andere Angebote können aber auch spontan genutzt werden. Für die Aktivitäten in der freien Natur ist auf die richtige, wetterfeste Kleidung zu achten. Alle Angaben zu Preis, Anmeldung und Ausrüstung finden Sie im Internet oder können Sie beim Team Ihres GZ in Erfahrung bringen.

Die Zürcher Gemeinschaftszentren werden von einer unabhängigen Stiftung getragen und auf der Basis einer Leistungsvereinbarung durch das Sozialdepartement der Stadt Zürich mitfinanziert.

Kontakt für Medien:

Stefan Feldmann, Medienstelle Zürcher Gemeinschaftszentren, Tel. 043 466 96 24, Mail: stefan.feldmann@gz-zh.ch

Publiziert am: 28.08.2012

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Die Medienstelle bildet die Schnittstelle zwischen der Geschäftsleitung der Zürcher Gemeinschaftszentren und der Öffentlichkeit. Sie beantwortet Anfragen zum Auftrag und Betrieb der Zürcher Gemeinschaftszentren und informiert periodisch über aktuelle Themen und Angebote innerhalb der GZ. Für Detail-Informationen zum Programm der einzelnen Gemeinschaftszentren wenden Sie sich bitte direkt an die betreffenden Einrichtungen.

Stefan Feldmann, Medienbeauftragter
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Sabine Schenk, Geschäftsführerin
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