Riesbach ist in Bewegung

Seit August 2016 ist der erste Teil des Bewegungs-, Spiel- und Begegnungsplatz vor dem GZ auf dem neuen Riesbachplatz eröffnet und steht dem Publikum zur Verfügung. Auffälligstes Gerät ist die Riesenwippe.

Grossen Zuspruch erhalten die federnden Sitzbänke. Und auch der Armtrainer, die Sitzbankradler und die Fusswippe haben bereits teils regen Zuspruch gefunden. Mal sieht man ganze Schulklassen, welche sich auf der Grosswippe gegenseitig zum Spiel treffen. Dann trifft man auch Grosseltern und Väter oder Mütter, die auf ihre Kinder aufpassen und so mit den Sprösslingen gleich mitmachen und in Bewegung bleiben.

Im Spätherbst 2016 fuhr auch der Bagger innerhalb des Riesbachparks mit den grossen Platanen auf. Gärtnermeister Kuno Holdener montierte das Geschicklichkeitsspiel, bei welchem man auf wippenden Trittbrettern steht und damit beim Kugeln einparkieren neben der Feinmotorik auch noch den Gleichgewichtssinn, respektive die Feinmuskulatur stärken kann.

Nächste Etappen in diesem Jahr

Über drei Jahre dauerte der Entstehungsprozess des Quartierprojekts «Riesbach bewegt sich, Fit und Spass beim Gemeinschaftszentrum Riesbach». Initiiert wurde die Idee von Besucherinnen und Besuchern im GZ Riesbach. Sie liebäugelten mit dem Möglichkeit, auf dem 2004 umgebauten Kinderspielplatz selber aktiv sein zu können. Sich auch bewegen, statt ausschliesslich die spielenden Kinder zu betreuen. Fürs GZ eine interessante Perspektive: Begegnungen können so «auf Augenhöhe» zwischen Kind und Eltern oder Grosseltern geschehen. Und damit auch mögliche generationenbedingte Distanzen spielenderweise überbrücken.

Eine Interessengruppe wurde gegründet, welche in mehreren internen Gesprächsrunden und einem Quartierworkshop Ideen und Sichtweisen formulierte, wie der bestehende Kinderspielplatz im Park beim GZ Riesbach – in Anlehnung an die Altersstrategie der Stadt Zürich – zu einem attraktiven Treffpunkt für Spiel, Bewegung und Begegnung für alle Generationen weiterentwickelt werden könnte.

Zudem wurde das ganze Quartier eingebunden und das Projekt auf insgesamt sieben Standorten um das GZ, im Seeburgpark, in der Neumünsteranlage sowie im Garten der Villa Bleuler ausgeweitet. 2017 sollen die restlichen Etappen realisiert werden; geplant ist zudem, den dannzumal entstandenen Parcours mit einem Standortplan und Traininingsanleitungen zu dokumentieren.

Eröffnung des Bewegungs- und Begegnungplatzes anlässlich des Riesbachfests 2016 am Samstag, 20. August um 14 Uhr

Der erste von insgesamt fünf Orten im Quartier, wo Jüngere und Ältere sich bewegen und begegnen können und auch werden, wird am Samstag, 20. August 2016 um 14 Uhr im Rahmen des Riesbachfests hier beim GZ Riesbach von Stadtrat Filippo Leutenegger offiziell eröffnet.

Was noch fehlt, ist ein Name für den neuen Platz, der inoffiziell «Riesbachplatz» genannt wird. Weitere Namensideen nimmt Markus Kick, Betriebsleiter GZ Riesbach, gerne entgegen (markus.kick@gz-zh.ch).

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Riesbach kommt in Bewegung

Bewegung-, Spiel- und Geschicklichkeitsangebote für alle Generationen im Zürcher Seefeld – über drei Jahre dauerte der Entstehungsprozess vom Wälzen der ersten Gedanken bis zur Vorstellung des nun vor der Realisierung stehenden Quartierprojekts «Riesbach bewegt sich, Fit und Spass beim Gemeinschaftszentrum Riesbach».

«Grosseltern – das Schweizer Magazin über das Leben mit Enkelkindern» brachte die Projektidee 2014 in einem Artikel über Generationenspielplätze auf den Punkt: Es ist eine schöne Vorstellung; Kinder und ihre Grosseltern gehen nicht nur zusammen auf den Spielplatz, sie nutzen ihn auch zusammen. Während die Enkelkinder Rutschbahnen hinuntersausen oder Klettergerüste erklimmen, trainiert der Grossvater daneben sein Gleichgewicht und die Grossmutter ihre Oberarmmuskeln.

Initiiert wurde die Idee von Besucherinnen und Besuchern im GZ Riesbach. Sie liebäugelten mit dem Möglichkeit, auf dem 2004 umgebauten Kinderspielplatz selber aktiv sein zu können. Sich auch bewegen, statt ausschliesslich die spielenden Kinder zu betreuen. Fürs GZ eröffneten sich interessante Perspektiven: Begegnungen könnten so «auf Augenhöhe» zwischen Kind und Eltern oder Grosseltern geschehen. Auch wären so Ansätze gegeben, mögliche generationenbedingte Distanzen spielenderweise zu überbrücken.

Es gründete sich eine Interessengruppe, welche in mehreren internen Gesprächsrunden Ideen und Sichtweisen formulierte, wie der bestehende Kinderspielplatz im Park beim GZ Riesbach – in Anlehnung an die Altersstrategie der Stadt Zürich – zu einem attraktiven Treffpunkt für Spiel, Bewegung und Begegnung für alle Generationen weiterentwickelt werden könnte.

Doch welche Spiel- und Bewegungsangebote sollten zum bestehenden Kinderspielplatz beim GZ Riesbach entstehen? Und auch an welchen Standorten und räumlichen Voraussetzungen wären diese zu errichten? Vor diesen zentralen Fragestellungen stand Landschaftsarchitektin Dominique Meier, welche im Auftrag von Grün Stadt Zürich mit der Vor- und Hauptprojektierung beauftragt wurde. Als Ausgangsbasis für ihre Planungsarbeit dienten die Wünsche, Vorstellungen und Erkenntnisse, welche von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern anlässlich des Quartierworkshops am 1. März 2014 geäussert wurden.

Um der Vielfalt der Ansprüche und Vorstellungen gerecht zu werden, reifte im Laufe der Projektierungsphase bei Janis Willuweit, Produkteverantwortlicher bei Grün Stadt Zürich, Projektleiter Thomas Bachofner und in der Begleitgruppe die Überzeugung, verschiedene Standorte im Quartier auf ihre bereits vorhandenen Qualitäten und Eignungen bezüglich eines generationenübergreifenden Bewegungs- und Begegnungsangebots zu überprüfen.

Resultat: Das ganze Quartier wurde eingebunden und das Projekt auf insgesamt sieben Standorten um das GZ, im Seeburgpark, in der Neumünsteranlage sowie im Garten der Villa Bleuler ausgeweitet.

Das Projekt ist hier Präsentation des Projekts zu sehen.

Auf dem Übersichtsplan des Gesamtprojekts sind alle Standorte ersichtlich.

Die grösste Veränderung findet zwischen Kirchgemeindehaus Neumünster, dem Schulhaus des Freien Gymnasiums und dem Gemeinschaftszentrum statt. Der bestehende Riesbachplatz mit dem runden Brunnen in der Mitte wird vergrössert und in der Form angepasst.

Hier kann der Plan des Riesbachplatzes eingesehen werden: Bauplan Riesbachplatz.

Ziel ist eine neue vielfältige Begegnungszone für alle mit dem Motto «Bewegen und in Bewegung kommen». Zentrales Element ist der grosse Wippboden, eine Plattform, welche sich durch Einzelpersonen oder auch Gruppen spielerisch auf und ab bewegen lässt. Zudem werden Bewegungsgeräte wie Arm- und Radtrainer – auch in der Form von Sitzbankradlern – aufgestellt. Ergänzend kommen mobile Sitzgelegenheiten wie auf dem Bellevueplatz dazu, welche zum sich treffen, austauschen und sitzen animieren.

Beim Brunnen ensteht ein Sinnesparcours mit Rund- und Bollensteinen, der Benützenden eine kostenlose Fussreflexzonenmassage ermöglicht. Schliesslich werden auch neue duftende blühende Pflanzen in den Betontrögen beim Brunnen sowie verteilt auf dem Gelände gepflanzt.

Der zweite Bereich des Quartierprojekts betrifft den heutigen Kinderspielplatz im umzäunten GZ-Gelände. Hier lautet der Leitgedanke «Spielerisch sich körperlich bewegen und begegnen». Die bestehende Kinderspielumgebung wird durch ein Murmel-Geschicklichkeits-Spielgerät, Arm- und Beintrainergeräte sowie mehr mobile Sitzgelegenheiten aufgewertet.

Im Seeburgpark wird gleich angrenzend an die Zollikerstrasse, wo ehemals die Villa stand, ein Kiesplatz für Boulespiel ausgeschieden. Hinzu kommen zusätzliche Sitzgelegenheiten im ganzen Park. Kernstücke auf diesem Quartierpark bilden mehrere Outdoor-Bewegungsgeräte für Rotations-, Dehn- und Drehübungen. Sie werden an zwei etwas von den Passantenblicken geschützten Nischen erbaut.

Auch im Neumünsterpark wird künftig gehangen, gebeugt, gedehnt und gedreht. An den zwei vorgesehenen Standorten im Park gleich neben der Neumünsterkirche stehen künftig weitere Bewegungsgeräte und Reckstangen zur Aktivierung, Kräftigung und fürs Bewegungstraining. Einer der neuen Standorte davon befindet sich unmittelbar beim bestehenden Kinderspielplatz. Das passt zusammen mit einer der Projektabsicht, jung und alt im Tun zusammen zu bringen.

Im letzten im Projekt involvierten Park bei der Villa Bleuler an der Zollikerstrasse dominiert das Thema sitzen, ruhen, beobachten, flanieren und den Anblick der einmalig schönen Anlage geniessen. Im öffentlich zugänglichen Aussenraum werden weitere Sitz- und Ruheplätze erschaffen, welche es erlauben, für einmal die Seele baumeln zu lassen.

In südlichen Ländern sei es eher üblich, dass ältere und junge Leute am gleichen Ort Sport machen, erläutert Janis Willuweit von Grün Stadt Zürich. «In der Schweiz sind vorab ältere Menschen jedoch zurückhaltender, in der Öffentlichkeit zu turnen. Das wollen wir mit geschickter Anordnung der Geräte und Bewegungsmöglichkeiten ändern.»

Nicht ohne Grund. Denn auch in Zürich findet ein Umdenken statt. Befördert wird dies im Umstand, dass die Gesellschaft immer mehr auf ihre Gesundheit achtet – quer durch alle Schichten und Altersgruppen. Auch ältere Menschen fühlten sich länger aktiv und fit und wollen am sozialen Leben teilhaben. Daran orientiere sich die Stadt, betont Janis Willuweit. «Wir wollen einerseits die Beweglichkeit der älteren Einwohner fördern, andererseits den Austausch zwischen den Generationen anregen.»

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Bewegung am Riesbachfest 2014

Die Arbeitsgruppe «Begegnungsspielplatz für alle» konzipierte, organisierte und betrieb unter der Trägerschaft: des GZ Riesbach eine Spiel- und Bewegungsanlage, welche die Dimension «Bewegung» als Teilaspekt des geplanten Mehrgenerationenspielplatzes (Projekt «Riesbach bewegt sich. Fit und Spass im GZ Riesbach») abdeckte.

Die Bevölkerung konnte sich spielerisch mit den vielfältigen Möglichkeiten von Bewegung und Spiel auseinandersetzen. Zum Einsatz kamen für die Kinder Hampis-Hüpfburg in Giraffenform. Zudem konnte sich die Bevölkerung mit zwei «Vier gewinnt», einem Spielhaus und vielen Geschicklichkeits- und Jonglierspielen vergnügen.

Kinder und Jugendliche waren auf dem nebenan gelegenen auf dem Bewegungsparcours unterwegs. Ziel war, nichtbehinderten Personen das Thema Behinderung und Bewegung aus der Rollstuhlperspektive erleben zu lassen. Zuerst musste im Rollstuhl ein Parcours abgefahren, dann ein Wipphindernis überwunden und zuletzt im Sitzen Bälle in Tonnen eingeworfen werden.

Die Bevölkerung jeden Alters konnte sich an den  fünf  Bewegungsgeräten ausprobieren, welche von der Firma Hinnen AG, Alpnach, sponsoringhalber temporär aufgestellt wurden. Zum Einatz kamen der Partnertanz, die Tanzwette, das Wackelspiel sowie ein Minitrampolin und ein Balancierspiel. Die Geräte wurden praktisch nonstop während der Betriebsdauer, aber auch zu den nicht betreuten Zeiten rege benutzt.

Eine Auswertung zum Anlass – sie wurde von den freiwilligen Mitarbeiterinnen erstellt - zeigte, wie die Bevölkerung ihre Erfahrungen mit dem machen konnten. Die Zusammenfassung ist hier einzusehen.

Herzlichen Dank allen freiwillig Engagierten, sowie Hinnen AG, Alpnach (Gerätesponsor), dem Quartierverein Riesbach sowie dem Gewerbeverein Seefeld (beide Geldspender).

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Quartierworkshop zum Projekt "Riesbach bewegt sich. Fit und Spass beim GZ Riesbach" am 1. März 2014

Rund 30 engagierte Quartierbewohnerinnen und -bewohner, Besuchende des GZ Riesbach und Projektinteressierte machten am Samstag, 1. März 2014 am Quartierworkshop zum Projekt "Riesbach bewegt sich. Fit und Spass beim GZ Riesbach" mit.

Sie brachten in mehreren Gesprächsrunden ihre Ideen und Sichtweisen ein, wie der bestehende Kinderspielplatz im Park beim GZ Riesbach – in Anlehnung an die Altersstrategie der Stadt Zürich – zu einem attraktiven Treffpunkt für Spiel, Bewegung und Begegnung für alle Generationen weiterentwickelt werden soll.

Das Projekt unter der Federführung von Grün Stadt Zürich unterstützt sowohl die Gesundheitsförderung, fördert die Spielfreude und pflegt den sozialen Zusammenhalt zwischen den verschiedenen Altersgruppen im Quartier.

Die Resultate des Quartierworkshops sind als PDF niedergeschrieben.

Wie geht es weiter?

Das Projekt wird nun durch Landschaftsarchitektin Dominique Meier - sie entwickelte bereits die heute bestehende Kinderspielanlage - und Grün Stadt Zürich weiterverfolgt.

Die im Quartierworkshop formulierten und genannten Anliegen werden gesichtet, geprüft und anschliessend werden Lösungsmöglichkeiten gesucht. 

Das Vorprojekt entsteht unter Einbezug und Rückmeldung aus der Spurgruppe zum Projekt  bis im Frühherbst 2014. Anschliessend wird die Öffentlichkeit (ca. Herbst 2014) im Rahmen einer Präsentation des Vorprojektes wieder einbezogen und um ein Feedback befragt.

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Spielen und Gestalten am Quartierfest 2013

Am Quartierfest 2013 wurde ein weiterer Aspekt auf dem Weg zu einem Begnungsspielplatz für alle Generationen aufgezeigt. Die Aktion zum Bau von Steinmannli (und fraueli) lud Jung und Ältere ein, ihre die Geschicklichkeit, Kreativität und Spielfreude (wieder) zu entdecken.

Haben Ältere eine ruhige Hand oder sind hier die Kinder besser? Leben Sie ihre Kreativität und Geschicklichkeit aus. Lassen Sie sich von den Kindern dabei helfen. Und entdecken Sie die Freude am eigenen Gestalten.

Wir möchten Sandkastenspiele, Sinnespfad, Barfussweg und auch den ganzen Spielplatz Riesbach nach und nach weiter entwickeln. Und das nicht nur für Kinder, sondern für alle Generationen – egal ob jung oder älter!

Seit einem Jahrzehnt wird der beliebte Spielplatz bei uns im GZ Riesbach intensiv benutzt. Ein Wermutstropfen gibt es jedoch: Eigentlich ist es doch schade, dass sich neben den spielenden Kindern nicht auch Erwachsene und ältere Personen bewegen können.

Anfragen aus der Besucherschaft und von Platzbenutzenden unterstützten den Gedanken, den heutigen Kinderspielplatz in einen Generationenspielplatz weiter zu entwickeln und aufzuwerten. Ziel ist, dass sich möglichst viele Personen jeden Alters im und ums GZ Riesbach herum wohl fühlen, sich auch selber körperlich betätigen und spielerisch vergnügen können und sich dadurch generationenverbindende Brücken bilden. 

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Sinnesparcours am Quartierfest 2012

Im Labyrinth im GZ Riesbach-Spielplatz richteten wir fürs Quartierfest Riesbach (17.-19.8.2012) einen Sinnesparcours für Jung und Alt ein. Der Sinnesparcours sollte die Quartierfestbesuchenden auf das Thema Spüren/Tasten/Erfühlen von verschienden Materialien sensibilisieren. Gleichzeitig wurden die Leute auf weitere stationäre Anwendungsmöglichkeiten (fixer Sinnesparcours) im Zusammenhang mit der geplanten Erweiterung des Kinderspielplatzes zu einem Generationenspielplatz orientiert.

Über das Labyrinth wurde ein grosses schwarzes Tuch gespannt, damit es im Inneren dunkler wurde. Die Leute zogen sich die Schuhe vor dem Eingang aus und traten ins Labyrinth ein. Sie durchwanderten – geführt von einem an die Wand befestigten Seil – den äusseren Umgang bis zum Ausgang. Auf dem Rundgang liefen sie über verschiedene Untergründe und ertasteten in Boxen verschiedene Materialien.

Die Idee eines temporären Sinnesparcours kam beim Publikum gut an. Es war für viele eher überraschend, eine solche Installation an einem Quartierfest begehen zu dürfen. Erwartet wurde es nicht. Der „Einstieg“ gelang vorab über die (neugierigen) Kinder. Sie entdeckten das abgedunkelte Labyrinth mit den verschiedenen Untergründen (Teppich -> Stroh -> Holzschnitzel -> Keramikkacheln -> Holzrugel -> Wellblech -> Holzschnitzel -> Moos) als erste – wohl auch, weil das für sie sonst frei zugängliche Labyrinth dergestalt umgebaut worden war.

Hier gibts den umfangreichen Bericht.

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Erkenntnisse des 2. Arbeitsgruppentreffens am Dienstag, 15. Mai 2012

Anwesende:

Markus Kick GZ, Sonia Stahl und Silke Pattloch PS, Marc Fürst GSZ, Cornelia Boschung, Benützerin GZ und Mutter, Rieko Rizzi, Kulturmanagerin und Quartierbewohnerin, Ester Freitag, Elke Vogelsanger, Jezebel Gysling, alle Quartierbewohnerinnen und Elisabeth Binder, Vitaltrainerin.

Marc Fürst von Grün Stadt Zürich (GSZ) erläutert die Rahmenbedingungen für einen Generationen(spiel)platz auf dem Areal des GZ Riesbach. Dazu gehören unter anderem die Aspekte:

  • Historischer Platz
  • Geschützte Bäume
  • Wurzelwerk der Bäume müssen geschützt bleiben
  • Vor 8 Jahren wurde ein grosser Finanzbetrag für die Sanierung des Spielplatzes ausgegeben

In einem nächsten Schritt soll die Geschäftsleitung von GSZ vom Projekt überzeugt werden. Dies kann mittels eines Berichtes geschehen und/oder einer Skizze.

In der Zwischenzeit bereiten GZ Riesbach, PS und GSZ diese Sitzung inhaltlich vor. Die Sitzung wird eine Begehung des Geländes beinhalten, dabei wird der Platz in Zonen eingeteilt (Wohfühl-, Aktivitäts- Spielzone, etc.) um sämtliche Möglichkeiten auszuloten und zu beurteilen.

Es wird von den bestehenden Geräten/Nutzungen ausgegangen, welche entsprechend der Idee Generationenspielplatz ergänzt und weiterentwickelt werden sollen.

Auch sollen andere Beispiele von generationenübergreifenden Plätzen als Anschauungsmöglichkeiten dienen:

  • Stiftung Age
  • Stiftung Denk an mich
  • Schulhof Manegg
  • Altersheim Mittelleimbach
  • Jugendherberge Wollishofen

Die 3. Sitzung der Arbeitsgruppe findet am Dienstag, 26.06. um 17.00 Uhr im GZ Riesbach statt.

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Protokoll der Projektstartsitzung Generationenspielplatz Riesbach, Mittwoch, 18.4.2012, 17 bis 18.45 Uhr

In kleiner aber feiner Runde ging am Mittwoch, 18. April das "Kick-off", also der Projektstart Generationenspielplatz über die Bühne. Es wurde intensiv über die Frage nachgedacht, was auf einem Generationenspielplatz im Seefeld alles passieren, respektive welche Betätigungen möglich sein sollten.

Das ausführliche Protokoll des Anlasses finden Sie hier: Startveranstaltung

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Die Idee eines Generationenspielplatzes Riesbach reift

Seit einem Jahrzehnt wird der beliebte Spielplatz bei uns im GZ Riesbach intensiv benutzt. Auch wegen seines wunderschönen Aussenraums mit Spiel- und Klettergeräten ist er bei Jung und Alt beliebt. Bei den Kleinsten, die sich spielend austoben können, bei den Älteren, weil man auch mit anderen Leuten ins Gespräch kommen kann.

Ein Wermutstropfen gibt es jedoch: Eigentlich ist es doch schade, dass sich neben den spielenden Kindern nicht auch Erwachsene und ältere Personen bewegen können.

Anfragen aus der Besucherschaft und von Platzbenutzenden unterstützten den Gedanken, den heutigen Kinderspielplatz in einen Generationenspielplatz weiter zu entwickeln und aufzuwerten.

Ziel ist, dass sich möglichst viele Personen jeden Alters im und ums GZ Riesbach herum wohl fühlen, sich auch selber körperlich betätigen und spielerisch vergnügen können und sich dadurch generationenverbindende Brücken bilden.

Mit der Pro Senectute Kanton Zürich ist eine Projektorganisation ins Leben gerufen worden. Im letzten Winter wurde eine vertiefte Umfrage zum Thema durchgeführt und unlängst trafen sich Interessierte an einer öffentliche Startveranstaltung im GZ Riesbach, um sich über das Thema genauer zu informieren.

Ein mögliches Vorgehen sieht vor, sich dem Thema Generationenspielplatz in 2 Etappen zu nähern. Eine vertiefte Auslegeordnung soll bis Frühling 2013 zeigen, welche Möglichkeiten und Entwicklungen auf dem Gelände möglich sein könnten.

Danach ist geplant, möglichst einige Ideen in der Öffentlichkeit mit einem Probebetrieb über den Sommer zu testen.

Im Herbst/Winter 2013/2014 sollen die Ideen verdichtet und ein weiterer Abgleich mit dem dann aktuellen Erkenntnisstand erfolgen. Daraus ist angedacht, ein Projekt zu erarbeiten und baldmöglichst zu realisieren.

Wir suchen weiterhin interessierte Personen (Kinder, Frauen, Männer, Familien, SeniorInnen), welche beim Entstehungsprozess eines Generationenspielplatzes mithelfen wollen.

Auf der Informationsseite zum Projekt informieren wir ab sofort über den laufenden Stand der Dinge.

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Bauen wir einen Generationenspielplatz im GZ Riesbach!

Seit fast 10 Jahren haben wir im GZ Riesbach einen wunderschönen Aussenraum mit Spiel- und Klettergeräten für Kinder. Betreut und gehütet werden die Kleinen in der Regel von Müttern und Vätern, aber oft auch von den Grosseltern. Nicht selten ergeben sich beim Verweilen interessante Begegnungen und Gespräche.

Finden Sie es eigentlich aber auch schade, dass sich neben den spielenden Kindern nicht auch Erwachsene und ältere Personen bewegen können? Im Sommer reifte die Idee:

Bauen wir einen Generationenspielplatz im GZ Riesbach!

Ziel ist, dass sich möglichst viele Personen jeden Alters im und ums GZ Riesbach herum wohl fühlen, sich auch selber körperlich betätigen und spielerisch vergnügen können.

Mit Pro Senectute Kanton Zürich riefen wir eine entsprechende Projektorganisation ins Leben. Als erstes wurde im Winter eine vertiefte Umfrage unter älteren und jüngeren Personen gemacht.

  • Über 75% der befragten Personen reagierten positiv bis begeistert auf die Idee zur Planung eines Generationenspielplatzes.
  • Die konkrete Frage „Möchten Sie einen Generationenspielplatz im GZ Riesbach?“ bejahten 90 Prozent der Interviewten.

Und warum wird ein Generationenspielplatz gewünscht?

  • Allen Personen ist Fitness und Prävention wichtig.
  • Über die Hälfte der befragten Personen glaubt, dass das gemeinsame Benützen des Generationenspielplatzes interessante generationenübergreifende Begegnungen ermöglicht.
  • Ein Drittel der Personen glaubt, dass so gute Kontakte entstehen.

Und nicht zuletzt – der Spass am Ganzen soll nicht zu kurz kommen.

Nun packen wir das Projekt Generationenspielplatz konkret an. Es soll in 2 Etappen (Vorprojekt und Hauptprojekt) entwickelt werden; dazwischen wollen wir die Resultate in der Öffentlichkeit überprüfen.

Für das Projektteam suchen wir interessierte Personen (Kinder, Frauen, Männer, Familien, SeniorInnen), welche in der Arbeitsgruppe Generationenspielplatz mitwirken wollen. Auch ein zeitweises Engagement (auch ausserhalb des Projektteams) ist denkbar und möglich.

Wer mitmachen und/oder mehr über das Projekt erfahren will, ist herzlich zum

Projektstart mit Apéro am Mittwoch, 18. April 2012, 17 Uhr

ins GZ Riesbach eingeladen.

Wer am 18.4. nicht dabei sein kann, aber dennoch mitmachen will, kann sich bei Markus Kick, Betriebsleiter GZ Riesbach melden (markus.kick@gz-zh.ch/Telefon 044 387 74 52).